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Augustusbrücke: freie Fahrt für Busse?

Nach der Sanierung ist zwar die Sperrung für Autos geplant. Doch der Tourismuschef will eine Ausnahme für Stadtrundfahrten.

© Marco Klinger

Die Stadt plant, die Augustusbrücke zu sanieren. Frühestens Ende 2016 sollen die Arbeiten beginnen und zwei Jahre dauern. Straßenbauamtschef Reinhard Koettnitz hat jetzt angekündigt, dass diese Altstädter Elbquerung auch nach der Instandsetzung für Autos gesperrt bleibt. Darin sieht Johannes Lohmeyer kein großes Problem. Allerdings fordert der Vorsitzende des Tourismusverbandes Dresden eine Ausnahme für die Busse der Stadtrundfahrten. Sein Vorschlag: Neben Straßenbahnen und Rettungsfahrzeugen sollten auch Busse mit Besuchergruppen lizenzierter Dresdner Stadtführer und Stadtrundfahrten Ausnahmegenehmigungen erhalten.

Stadtratsfraktionschef Thomas Löser von den Grünen ist von der angekündigten Sperrung überrascht. Denn die würden sie schon lange fordern. Die Sperrung müsste allerdings noch in die Beschlussvorlage für den Rat aufgenommen werden. Nicht begeistert zeigt sich hingegen CDU-Stadtrat Hans-Joachim Brauns. „Wir gehen davon aus, dass die Brücke auch nach der Sanierung für Autos offen bleiben soll.“ Viele SZ-Leser sind aber für die Sperrung. Das zeichnet sich bei einer Internet-Abstimmung ab, die noch bis Montag dauert. (SZ/phi)

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Übrigens: Die Sächsische Zeitung sucht von ihren Lesern aufgenommene schöne und/oder historische Fotos von der Augustusbrücke. Zusendung per Mail an : [email protected], Betreff: „Augustusbrücke“.