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Döbeln

Aus besonderem Blickwinkel

Stadtansichten hat Heinz Thieme zum 21. Mal zu einem Kalender zusammengefasst. Eine davon existiert gar nicht mehr.

Heinz Thieme auf der Treppe zur Stadtkirche.
Heinz Thieme auf der Treppe zur Stadtkirche. © - Dietmar Thomas

Waldheim. Wer den Blick von St. Nicolai auf die Stadt vor Augen hat, wird sich wundern. „Das Foto auf dem Mai-Kalenderblatt wäre heute gar nicht möglich“, sagt Heinz Thieme. „Äste versperren teilweise den Blick“, sagt der Herausgeber. Mit Karl-Heinz Schuster hat er die Ansichten für die 21. Auflage des Waldheim-Kalenders ausgewählt. 

„Das Original“, steht darauf und auf diesen Zusatz legt Heinz Thieme wert. Denn sein Kalender ist inzwischen nicht mehr der einzige, der Ansichten der Zschopaustadt und zugehöriger Ortsteile zeigt.

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Über manche kann Heinz Thieme Geschichten erzählen. Über Gebersbach zum Beispiel: „Wenn jemand als knausrig bekannt ist, sagt man auch: Der war wohl nicht von Gebersbach.“ Für manche seiner Fotos nimmt Thieme auch Mühen im Kauf. 

„Ich habe zum Beispiel auf dem Oberwerder Tulpenzwiebeln versteckt, um zu einem schönen Frühlingsfoto zu kommen“, sagt er. Und fürs Weihnachtsfoto vom Tierhäuschen musste Leiterin Ines Hebenstreit den Tannenbaum bis weit in den Januar stehen lassen – bis es endlich schneite .

Zu haben ist der Kalender, den Bürgermeister Steffen Ernst (FDP) mit einem Grußwort versah, in verschiedenen Geschäften zum Preis von 10 Euro. (DA)

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