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Dresden

Dresden: Aus der S-Bahn ins Gefängnis

Ein 29-Jähriger fiel auf, weil er keinen Fahrschein hatte. In Dresden-Neustadt hatte dann die Bundespolizei mit ihm zu tun.

Die Bundespolizei ermittelt gegen einen 29-Jährigen.
Die Bundespolizei ermittelt gegen einen 29-Jährigen. © Archiv/Patrick Seeger/dpa

Dresden. Dass er keinen Fahrschein bei sich hatte war am Dienstagabend der Grund dafür, dass es ein 29-Jähriger mit der Bundespolizei zu tun bekam. Ein Zugbegleiter informierte die Beamten, nachdem er festgestellt hatte, dass der Mann ein Schwarzfahrer ist. Die Beamten kontrollierten ihn daraufhin im Bahnhof Dresden-Neustadt. Dabei kam heraus dass er mit einem Sitzungshaftbefehl gesucht wurde, weil er versäumt hatte, vor Gericht zu erscheinen und auch von der Polizei nicht gefunden wurde, als sein Verhandlungstermin anstand. Außerdem wurde der Mann gesucht, weil er einen Haftstrafe wegen Diebstahls antreten sollte. Zu elf Monaten Gefängnis wurde der gebürtige Georgier deshalb verurteilt. Zusätzlich suchte ihn die Ausländerbehörde der Landesdirektion.

Der 29-Jährige hatte am Dienstag ein hochwertiges Fahrrad bei sich. Zu dessen Herkunft machte er unglaubwürdige Angaben, einen Eigentumsnachweis hatte er nicht, teilte die Bundespolizei mit. Deshalb nahmen ihm die Beamten das Fahrrad ab. Die weitere Untersuchung des Verdächtigen ergab, dass seine Tasche für Beutezüge präpariert war und dass er Utensilien für den Drogenkonsum bei sich hatte. Dazu gehörten unter anderem Spritzen. Auch Reste von Rauschgift fanden die Beamten bei dem 29-Jährigen.

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Ein Haftrichter schickte den Mann am Mittwoch ins Gefängnis. Die Bundespolizei prüft jetzt, ob der Georgier gegen das Aufenthaltsrecht verstoßen hat. Außerdem wird gegen ihn wegen Schwarzfahrens und wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt. (SZ/csp)

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