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Aus Klinik Verschwundener gesucht

Ein aus einem psychiatrischen Krankenhaus geflohener Mann könnte sich in Dresden aufhalten. Der 40-Jährige, der dringend Medikamente braucht, kann wegen seiner Erkrankung aggressiv werden.

© Polizei

Dresden. Krisztian Laszlo braucht dringend Medikamente, hat aber das Krankenhaus verlassen. Der in Ungarn geborene Mann wird derzeit auch im Raum Dresden gesucht, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Laszlo war im psychiatrischen Fachkrankenhaus in Wermsdorf untergebracht. Zuletzt wurde er dort am 17. April gesehen. Der 40-Jährige befand sich in Behandlung, weil die Ärzte bei ihm eine Psychose festgestellt haben. In Wermsdorf bekam er ständig Medikamente. Ohne die Medizin wird er vermutlich psychisch auffällig werden, in Verbindung mit Alkohol durchaus auch aggressiv.

Zudem besitzt der Mann einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn und ein übermäßiges Schutzbedürfnis gegenüber vermeintlich Schwächeren, teilte die Polizei mit. Da durch seine Psychose seine Wahrnehmung verzerrt wird, kann er missverständlich eine Situation annehmen, in der jemand anderem helfen muss. In solch einem Fall sei ihm gegenüber unbedingte Ruhe geboten, statt ihn mit Gewalt festzuhalten.

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Krisztian Laszlo ist 180 bis 190 Zentimeter groß, hat einen kräftige Gestalt und eine Glatze. Er spricht ungarisch und deutsch. Bekleidet ist er vermutlich mit blauer Jeanshose, weißem T-Shirt und hellbrauner Jacke. Laszlo hat eine auf ihn ausgestellte EC-Karte dabei. Die Polizei vermutet, dass sich Krisztian Laszlo entweder im Bereich Leipzig oder in Dresden aufhält. (szo)

Zeugen, die Hinweise zum Vermissten geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Oschatz, Theodor-Körner-Str. 2, 04758 Oschatz, Telefon 03435/650-100 zu melden.