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Dippoldiswalde

Aus Versehen ein Spielgerät mehr

Eigentlich sollte der Spielplatz in Hirschbach nur eine Wackelbrücke und eine Kletterwand bekommen. Doch dann wurde etwas verwechselt.

Das Reck in der Bildmitte war eigentlich nicht vorgesehen.
Das Reck in der Bildmitte war eigentlich nicht vorgesehen. © privat

Durch glückliche Umstände sind die Kinder in Hirschbach zu einem zusätzlichen Spielgerät gekommen. Darüber informierte Ortsvorsteher Jörg Paulusch (CDU) in der jüngsten Ortschaftsratssitzung.

Eigentlich sollten auf dem Spielplatz des Ortes nur zwei neue Spielgeräte aufgebaut werden, eine Balancier-Wackelbrücke und eine Kletterwand. Und das tat der Bauhof. Dessen Mitarbeiter stellten aber noch ein drittes Spielgerät auf, das der Bauhof ebenfalls vor dem Winter eingelagert hatte. Was die Bauhofleute nicht wussten: Das Spielgerät, eine zweifache Reckstange, hatten nicht die Hirschbacher, sondern ein Kindergarten in Dipps bestellt. „Es war fehlgeleitet in Glashütte angekommen“, so Paulusch. Als der Irrtum entdeckt wurde, war es zu spät. Das Reck stand bereits einbetoniert auf dem Spielplatz. So wurde es miteingeweiht. Danach wollten es die Hirschbacher nicht mehr hergeben. Der Ortschaftsrat und die Kämmerei einigen sich, das Reck zu kaufen. Stadt und Ort übernahmen wie auch bei den anderen Geräten zu je 50 Prozent die Kosten – in diesem Fall waren es je rund 370 Euro.

Die Drittelstunde – der SZ-Podcast

Aktuelle Themen sowie Tipps und Tricks für den Alltag: Fabian Deicke stellt Experten verschiedener Gebiete die Fragen der SZ-Community.

Nach Informationen von Paulusch hat sich der Dippoldiswalder Kindergarten noch ein neues Reck bestellt. (SZ/mb)