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Schandauer erneut Dauerbaustelle

Nach dem Umbau der Verkehrsader zwischen Fetscher- und Pohlandplatz steht nun bis Ende November die Rekonstruktion des 1.100 Meter langen Folgeabschnitts an.

© Steffen Füssel

Morgen beginnen die die ersten Bauarbeiten zum Umbau der Schandauer Straße zwischen Junghans- und der Ludwig-Hartmann-Straße. In der bis Montag andauernden ersten Bauphase werden zunächst an zwei Stellen Einschränkungen nötig.

Die Schandauer Straße wird zwischen Pohlandplatz und Junghansstraße in beide Richtungen voll gesperrt. Der Verkehr wird stadtauswärts vom Pohlandplatz über Schlüterstraße, Glashütter Straße und Junghansstraße umgeleitet. Stadteinwärts werden die Fahrzeuge von der Dornblüthstraße über die Wittenberger Straße zur Ermelstraße geführt. Die Wittenberger Straße zwischen Dornblüthstraße und Ermelstraße wird in dieser Richtung Einbahnstraße.

Der Kreuzungsbereich der Wittenberger Straße in die Altenberger Straße wird halbseitig gesperrt. Das Abbiegen von der Altenberger Straße in die Wittenberger Straße ist dann nicht mehr möglich. Die Umleitung führt über die Augsburger und die Lauensteiner Straße. Der Gegenverkehr kann an der Baustelle zur Altenberger Straße ausfahren.

Umleitungen im ÖPNV

Brücke über Landgraben wird abgesenkt

In der zweiten Bauphase wird ab Montag bis voraussichtlich Anfang Mai der 1,1 Kilometer lange Straßenabschnitt in Angriff genommen. Die Straße wird dabei erneuert und umgestaltet. Sie erhält neue Gleisanlagen, einen neuen Straßenbelag, separate Radwege, barrierefreie Haltestellen für Bus und Bahn, eine neue Beleuchtung, Fahrleitung, Gleis- und Straßenentwässerungen und Signalanlagen.

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Die Brücke über den Blasewitz-Grunaer-Landgraben wird komplett erneuert. Die neue Konstruktion ermöglicht eine Absenkung der Fahrbahn. Dadurch verbessern sich die Sichtverhältnisse derart, dass in Zukunft aus der Lauensteiner Straße in beiden Richtungen auf die Schandauer Straße ausgefahren werden kann.

Das kommt auf Autofahrer ab dem 14. April zu

Verkehrsführung in Richtung Pirna:

Die bestehende Umleitung über die Glashütter Straße wird ab Junghansstraße bis zur Gottleubaer Straße weitergeführt. Über die Gottleubaer Straße rollt der Verkehr zur Schandauer Straße, auf dieser ein kurzes Stück bis zur Voglerstraße und über Voglerstraße, Wittenberger Straße, Altenberger Straße, Kipsdorfer Straße, Berggießhübler Straße zur Wehlener Straße zurück. Dort endet die Umleitung. Die Berggießhübler Straße wird in der Zeit der Umleitungsführung Einbahnstraße in Richtung Wehlener Straße.

Verkehrsführung in Richtung Stadtzentrum:

Ab Schaufußstraße wird der Umleitungsverkehr zur Kipsdorfer Straße und über die Altenberger Straße zur Wittenberger Straße geführt. Auf dieser geht es dann weiter bis zur Ermelstraße und über diese auf die Schandauer Straße zurück.

Parksituation auf den Umleitungsstrecken:

Glashütter Straße: Zwischen Schlüterstraße und Gottleubaer Straße ist das Parken nur noch auf der Nordseite möglich.

Gottleubaer Straße: Zwischen Glashütter Straße und Schandauer Straße ist das Parken beidseitig möglich, jedoch sind jeweils 25 Meter von den Einmündungen zur Glashütter Straße und zur Schandauer Straße davon ausgenommen.

Parksituation auf den Umleitungsstrecken:

Voglerstraße: Zwischen Schandauer Straße und Wittenberger Straße ist das Parken auf der Westseite weiterhin möglich. Ausgenommen davon ist ein Bereich von 25 Meter Länge zur Schandauer Straße hin.

Parksituation auf den Umleitungsstrecken:

Wittenberger Straße: Zwischen Voglerstraße und Altenberger Straße ist das Parken nur noch auf der Nordseite möglich, weil hier beide Umleitungen geführt werden. Zwischen Voglerstraße und Ermelstraße ist das Parken weiterhin beidseitig zulässig. Dieser Straßenabschnitt wird allerdings während der Bauzeit Einbahnstraße in Richtung Ermelstraße. Um diese Verkehrsführung einführen zu können, muss das Parken kurzzeitig auf der Südseite unterbunden werden. Nach Umstellung ist das Parken entsprechend der neuen Fahrtrichtung wieder erlaubt.

Kipsdorfer Straße: Zwischen Altenberger Straße und Schaufußstraße ist das Parken beidseitig nicht mehr möglich. Über diesen Straßenabschnitt werden beide Umleitungen geführt. Zwischen Schaufußstraße und Berggießhübler Straße wird das Parken auf der Südseite nicht mehr möglich sein.

Schaufußstraße: Zwischen Kipsdorfer Straße und Wehlener Straße ist das Parken beidseitig nicht mehr möglich. Berggießhübler Straße: Zwischen Kipsdorfer Straße und Wehlener Straße ist das Parken nur noch auf der Westseite erlaubt.

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Das kommt auf die Straßenbahnnutzer zu

Von Freitag, dem 11. April 2014, 4:15 Uhr bis Montag, dem 14. April 2014, 3:30 Uhr ergeben sich folgende Umleitungen für den Straßenbahnverkehr (Grafik „Umleitung ÖPNV Schandauer ab 1104“).

Linie 4: Wird zwischen Fetscherplatz und Tolkewitz über den Schillerplatz umgeleitet. Auf diesem Abschnitt ersetzt sie gleichzeitig die wegfallende Linie 12.

Linie 10: Von der Messe Dresden kommende endet sie am Fetscherplatz. Von dort fährt sie über Comeniusplatz weiter als 12 nach Leutewitz.

Linie 12: Aus Leutewitz kommend fährt sie über Comeniusplatz zum Fetscherplatz. Von dort aus geht es weiter als Linie 10 zur Messe Dresden.

EV 4/10: Startet am St.-Joseph-Stift und fährt über Fetscherplatz und Pohlandplatz bis Tolkewitz, Johannisfriedhof. Fahrgäste aus dem Stadtzentrum nach Tolkewitz und Laubegast können die Linie 4 benutzen. Die fährt zwar über Schillerplatz, erspart aber das Umsteigen in den Ersatzbus.

Ab Montag, dem 14. April 2014, 3:30 Uhr ergeben sich im Zusammenhang mit der parallelen Baustelle Pennricher Straße bis etwa Mitte Juli folgende Umleitungen (Grafiken: „Umleitung ÖPNV Schandauer ab 1404“ und „Umleitung ÖPNV Pennricher ab 1404“):

Linie 2: Fährt zwischen Postplatz und Amalie-Dietrich-Platz über Freiberger Straße, Kesselsdorfer Straße und Julius-Vahlteich-Straße.

Linie 4: Verkehrt weiter zwischen Fetscherplatz und Tolkewitz über den Schillerplatz. Auf diesem Abschnitt ersetzt sie die wegfallende Linie 12.

Linie 6: Fährt von Niedersedlitz kommend planmäßig bis zur Kesselsdorfer Straße und dann weiter als Linie 12 nach Leutewitz. Die fehlende Strecke bis Wölfnitz wird durch die Linie 2 mit bedient.

Linie 10: Fährt von der Messe Dresden kommend planmäßig bis Straßburger Platz und weiter über Comeniusplatz zum Fetscherplatz. Von dort geht es über Canalettostraße zurück zur Messe Dresden.

Linie 12: Fährt von Leutewitz kommend bis zur Kesselsdorfer Straße und dann weiter als Linie 6 nach Niedersedlitz.

Linie 44: Die zusätzliche Linie 44 ersetzt Abschnitte der Straßenbahnlinien 2, 4 und 12. Sie fährt von der Haltestelle Semmelweisstraße über Cottaer Straße, Bahnhof Mitte, Postplatz, Dr.-Külz-Ring, Pirnaischer Platz, Straßburger Platz, Fetscherplatz zum Pohlandplatz und wendet auf der Schandauer Straße in Höhe der Junghansstraße.

EV 2: Fährt unverändert zwischen Cottaer Straße und Wölfnitz über Pennricher Straße, Steinbacher Straße, Hebbelplatz.

EV 4/10: Verkehrt zwischen Pohlandplatz und Tolkewitz, Johannisfriedhof. Auch in diesem Fall nutzen Fahrgäste von und nach Tolkewitz bzw. Laubegast besser die Linie 4 als Direktverbindung in die Dresdner Innenstadt.

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„Der Umbau der Kreuzung Altenberger Straße/Schandauer Straße stellt eine besondere Herausforderung hinsichtlich der geplanten Bauleistungen und der Verkehrsführung dar“, sagt Bürgermeister Jörn Marx. Die Altenberger Straße wird während der Bauzeit immer zweispurig über die Schandauer Straße geführt.

Alle Linien ab Ende November wieder planmäßig

Die sich schräg kreuzenden Straßen erfordern deutlich mehr Platz für die Verkehrsführung. Um dennoch alle Leitungen der Schandauer Straße erneuern zu können, werden temporäre Provisorien angelegt. So werden die beiden Verkehrsinseln südlich und nördlich der Schandauer Straße gänzlich bzw. teilweise befahrbar gemacht.

Ziel der Stadt ist es, die wichtigsten Arbeiten auf der Schandauer Straße bis Mitte Oktober beendet zu haben. Bis Ende November sollen dann auch jene im Bereich der Wehlener Straße abgeschlossen sein. Noch vor dem ersten Advent sollen alle Straßenbahnlinien wieder planmäßig fahren.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf 12,6 Millionen Euro. Davon sind etwa 6,1 Millionen Euro der DVB-Anteil für Bau und Planung. Weitere 6,5 Millionen Euro entfallen auf das Straßen- und Tiefbauamt der Stadt Dresden und die anderen Partner. Gefördert wird der Umbau durch das Land Sachsen. (szo)