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Pirna

Ausbildung soll beschleunigt werden

Arbeitsagentur und Bildungsträger wollen noch besser auf Bedarf am Arbeitsmarkt reagieren. Was dabei helfen kann.

Erfahrungsaustausch von Bildungsträgern und Arbeitsagentur in Heidenau.
Erfahrungsaustausch von Bildungsträgern und Arbeitsagentur in Heidenau. © AMS Heidenau

In zahlreichen Branchen wird von Unternehmern über den Mangel an Fachkräften geklagt. Um dem entgegenzusteuern, kooperiert die Arbeitsagentur mit zahlreichen Bildungsträgern. Mit diesen wurde jetzt der Austausch intensiviert, um noch schneller und besser auf den Bedarf reagieren zu können.

Dazu kamen diese Woche Vertreter der Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit und der Verband Sächsischer Bildungsinstitute (VSBI) in Heidenau bei der AMS GmbH zusammen. Dort werden seit Jahren junge Menschen aus- und weitergebildet.

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"Insbesondere im Kontext der Situation unter Corona sollten aktuelle Unterstützungsmöglichkeiten und Potenziale einer stärkeren Zusammenarbeit mit der Arbeitsagentur ausgelotet werden", heißt es vom VSBI. Ganz konkret ging es beispielsweise darum, wie Ausbildungen verkürzt werden könnten, ohne die Qualität der Ausbildung zu gefährden. So könnten Vorkenntnisse anerkannt werden, um schneller zum Facharbeiterbrief zu kommen. Andererseits wünschten sich Bildungsträger, dass es bei der Bürokratie der Zertifizierungen Entlastung gibt. 

Klar wurde auch, dass die schwierige Lage der Bildungsträger der Bundesagentur für Arbeit bewusst sei. Sie biete deshalb persönliche Hilfe an, damit die zuständigen Stellen nach Corona gemeinsam mit den Bildungsträgern schnell wieder in das Regelgeschäft kommen können und die Menschen zügig passende Förderangebote beziehungsweise Weiterbildungen erhalten. "Es sind nicht mehr so viele Bildungsträger am Markt wie früher. Aber sie werden offenbar dringend gebraucht", sagt AMS-Geschäftsführer Norbert Rokasky über seine Gespräche mit Unternehmen etwa aus der Metallbranche.

Neben Detailfragen zum Sozialdienstleister-Einsatzgesetz ging es bei dem Treffen in Heidenau vor allem darum, tragfähige Perspektiven für die Verbesserung der Arbeitsmarktchancen für die Menschen in Sachsen zu erhalten und weiterzuentwickeln. Der VSBI bot an, auch über die Regionaldirektion hinaus noch stärker mit der Bundesagentur zusammenzuarbeiten und dabei authentisch die Perspektive der sächsischen Berufsbildungsbranche einzubringen.

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