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Auseinandersetzung mit Messer

Zwischen sieben Jugendlichen kam es in der vergangenen Nacht zu einer hitzigen Diskussion. Ein junger Afghane zückte dabei ein Messer.

© dpa

Bautzen. In der vergangenen Nacht gegen 23.45 Uhr wurden Beamte der Bundespolizei und der Verkehrspolizei Bautzen an den Gesundbrunnenring nach Bautzen gerufen. Dort hatte ein Zeuge beobachtet, wie ein 19-jähriger und zwei 23-jährige Afghanen versucht hatten, zwei Mopeds zu stoppen, auf denen drei 16-jährige Jugendliche aus Bautzen und ein 18-jähriger Syrer unterwegs durch die Stadt waren. Offenbar waren die drei jungen Afghanen dazu vor den Fahrzeugen auf die Straße gesprungen. Diese konnten ausweichen, sodass niemand zu Schaden kam. Allerdings entspann sich in der Folge ein hitziges Wortgefecht. „Der 18-jährige Afghane führte außerdem ein Küchenmesser mit sich“, teilt Thomas Knaup, Pressesprecher der Polizeidirektion Görlitz, auf SZ-Anfrage mit.

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Beim Eintreffen der Beamten flohen die drei Asylbewerber in Richtung Flinzstraße. Einer von ihnen versuchte dabei, das Messer verschwinden zu lassen, indem er es wegwarf. Die Beamten beschlagnahmten das Messer und übergaben es an die Spurensicherung.

Da der Zeuge, der den Vorfall bei der Polizei gemeldet hatte, alle drei namentlich benennen konnte, führte der nächste Weg der Beamten zur Gemeinschaftsunterkunft Greenpark. Dort trafen sie alle drei am Zugang zum Heim vor. Ein Atemalkoholtest bei dem 18-Jährigen ergab einen Wert von 1,48 Promille.

Gegen die drei Afghanen wird nun vorerst wegen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr ermittelt. Welche Rolle das Messer in der Auseinandersetzung spielte, ist derzeit noch unklar und Gegenstand der weiteren Ermittlungen, teilt Knaup weiter mit. (SZ)