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Aussichtsturm muss warten

Bis das „Hörnchen von Börnchen“ gebaut wird dauert es noch eine Weile. Es fehlt an Geld.

© dpa

Glashütte. Der geplante Aussichtstrum auf einer Anhöhe unweit des Glashütter Ortsteils Börnchen wird in diesem Jahr nicht gebaut. Darüber informierte Glashüttes Bürgermeister Markus Dreßler (CDU) in der jüngsten Sitzung des Stadtrates. Er reagierte auf einen Vorschlag von Stadtrat Bernd Grahl (CDU), der der Verwaltung riet, sich um Fördermittel aus dem EU-Förderpropramm Leader zu bemühen. Das habe man bereits, erklärte Dreßler. Und man habe bereits Zusagen erhalten. Allerdings stellte sich bei der weiteren Planung dieses Turmes heraus, dass die veranschlagten Kosten von 70 000 Euro nicht ausreichen werden. Ein beauftragtes Planungsbüro kam zum Schluss, dass 120 000 Euro notwendig sein werden. Darin enthalten ist auch die Gestaltung des Außengeländes. Dreßler versprach, dass man am Thema dranbleiben wolle. Allerdings gibt es andere Vorhaben, wie den Fußwegbau und Arbeiten am Dittersdorfer Schützenhaus. Diese Vorhaben sind jetzt wichtiger. Die Idee, einen Aussichtsturm zu errichten, kam 2016 vom Verein Zur Linde. Die Vereinsmitglieder legten damals bereits einen ersten Entwurf und eine Kostenschätzung vor. Demnach sollte der Turm für 35 000 Euro errichtet werden. Sie brachten bereits einen Namen für das Projekt ins Spiel. Der Turm soll „Hörnchen von Börnchen“ heißen. (SZ/mb)

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