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Bischofswerda

Ausstand auf der  Kegelbahn

Am 24. März rollen die Kugeln auf der Schmiedefelder Kegelbahn zum vorerst letzen Mal. Danach übernehmen Bauarbeiter das Regime.

Die Kegelhalle in Schmiedefeld. © Steffen Unger

Großharthau. In gut einer Woche rollen die letzten Kugeln über die Schmiedefelder Kegelbahn. Denn die Sportler des Seeligstädter SV verabschieden sich am vorletzten März-Sonntag mit einem vorerst letzten Kegelturnier von ihrer in die Jahre gekommenen Anlage. „Zum Ausstandskegeln gibt es einen Frühschoppen sowie Leckeres vom Grill“, so Ilko Keßler, Vorsitzender des Sportvereins Seeligstadt. Dazu stellen die Sportler ein kleines Festzelt auf und hoffen auf viele Interessierte aus Schmiedefeld und Seeligstadt, „die mit uns von der alten Bahn Abschied nehmen möchten“.

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„Die Schmiedefelder Kegelbahn wurde zu DDR-Zeiten von ehrenamtlichen engagierten Bürgern errichtet und ist seitdem im Betrieb“, berichtet der Vorsitzende des Sportvereins. Zwar sei die Anlage immer wieder in kleinerem Umfang baulich erneuert worden, doch um eine grundlegende Sanierung komme man nicht umhin. Probleme gebe es mit der Bausubstanz, mit eindringender Feuchtigkeit und der schlechten Wärmedämmung.

Bauarbeiten beginnen Ende März

Nachdem der vormalige Pächter der Kegelbahn das Handtuch geworfen hatte, übernahmen die Sportler die Anlage im Januar 2018 und planten gemeinsam mit der Gemeindeverwaltung die Sanierung, um den langfristigen Betrieb der Kegelbahn gewährleisten zu können. Die Bauarbeiten werden in der letzten Märzwoche beginnen. Zunächst soll ein Gerüst gestellt, das Asbestdach abgerissen und ein neues Dach aufgebaut werden. Unter anderem sollen die Bauarbeiter den feuchte Stellen im Fußboden zu Leibe rücken, Wärmetauscher einbauen, die Heizungssteuerung erneuern, das Lager erweitern und verschiedene Maler- und Putzarbeiten übernehmen.

Bis August müssen die Kegler auf ihre Anlage verzichten. So lange wird sich die Sanierung wahrscheinlich hinziehen. Aus eigener Kraft hätte die Gemeinde Großharthau dieses Vorhaben allerdings nicht stemmen können. Möglich wird die Sanierung dank 130 000 Euro Fördermittel aus dem EU-Programm Leader.

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