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Weißwasser

Auszeichnung für Judoka und Fußballer

Die Vereine waren bei der Aktion „Großer Stern des Sports“ der Volksbank Spree-Neiße vorn.

Weißwassers Oberbürgermeister Torsten Pötzsch (links), Spreenixe Cindy Ahne und Volksbank-Vorstand Frank Baer (rechts) gratulieren Jörg Waschnick vom LSV Neustadt/Spree.
Weißwassers Oberbürgermeister Torsten Pötzsch (links), Spreenixe Cindy Ahne und Volksbank-Vorstand Frank Baer (rechts) gratulieren Jörg Waschnick vom LSV Neustadt/Spree. © Foto: PR

Region. Frank Baer, Vorstand der Volksbank Spree-Neiße, hat der Judo-Trainerin Madlen Oesterreich am Mittwoch den „Großen Stern des Sports“ in Bronze überreicht. Die Auszeichnung ist mit 1 500 Euro dotiert und sie ist zugleich die Eintrittskarte für die nächste Runde im Wettbewerb um die „Sterne des Sports“. Der KSC ASAHI Spremberg hat sich mit dem Projekt „Wir kämpfen für die Region“ für die Auszeichnung „Sterne des Sports in Silber auf Landesebene in Brandenburg qualifiziert.

Die Plätze zwei und drei belegten die Vereine LSV Neustadt/Spree und der FSV Schwarz-Weiß Keune. Auch der LSV Neustadt/Spree erhielt einen „Stern des Sports“ in Bronze und ein Preisgeld von 1 000 Euro und hat es mit seinem Engagement „Geht nicht gibt’s nicht!“ auf die Landesebene in Sachsen geschafft.

Arbeiten in Görlitz

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Der Drittplatzierte, der FSV Schwarz-Weiß Keune, konnte sich über 500 Euro für die Vereinskasse mit seinem Angebot „Sport mit der ganzen Familie“ freuen.

Insgesamt hatten sich acht Vereine aus der Region Spree-Neiße und Weißwasser beworben. Die Jury mit Rudi Schewelis (stellvertretender Vorsitzender des Kreissportbundes Spree-Neiße), Jürgen Sünder (Trainer beim SV Lausitz Forst) und Frank Baer (Vorstand der Volksbank Spree-Neiße) hat sich die Arbeit nicht leicht gemacht und die Auswahl der Preisträger mit größter Sorgfalt getroffen.

Mit ihrem Projekt „Wir kämpfen für die Region“ wurde beim KSC ASAHI Spremberg erstmals eine Frauen-Judomannschaft unter Leitung von Madlen Oesterreich ins Leben gerufen. Sie stellt ihr Können nun in der 2. Bundesliga unter Beweis. Ein Team mit vielen jungen und talentierten Sportlerinnen kämpft um einen vorderen Platz in der Tabelle. Insbesondere möchte der Verein den jungen Sportlerinnen in der Sportart Judo eine Perspektive auf regionaler Ebene bieten und damit das Frauen-Judo fördern.

Der LSV Neustadt/Spree beweist mit „Geht nicht gibt’s nicht!“, dass es sich lohnt, Spieler zum Beispiel aus Polen, der Ukraine und Brasilien zu integrieren und zu fördern. Das wöchentlich stattfindende, effektive Training hat sich nicht zuletzt bei der ersten Männermannschaft bezahlt gemacht – diese ist in die Fußball-Landesliga Sachsen aufgestiegen. Darüber hinaus lautet die Devise des Vereins „Zusammenhalt“, denn das Vereinsgelände wird komplett in Eigenleistung durch die Mithilfe der Einwohner bewirtschaftet.

Initiiert durch den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und die Volksbanken und Raiffeisenbanken werden die „Sterne des Sports“ bereits seit 2004 vergeben. Inzwischen hat sich der Wettbewerb zu einem gesellschaftspolitischen Event entwickelt, dessen alljährlicher Höhepunkt die Auszeichnung der „Sterne des Sports“ in Gold ist. (red/hl)