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Auto erfasst Helfer an Unfallstelle

Ein 70-jähriger Autofahrer fährt auf der Autobahn 4 in einen abgesperrten Bereich und erfasst einen Bundeswehrsoldaten.

© Symbolfoto: dpa

Hainichen. Eine Kette von Unfällen auf der A 4 endete am Dienstagvormittag tragisch – ein Helfer wurde lebensbedrohlich verletzt. Angehörige der Bundeswehr sperrten die Unfallstelle ab. Der 70-jährige Fahrer eines Pkw Citroen fuhr auf den mittleren Fahrstreifen, der mittels Warnkegel abgesperrt war. Das Fahrzeug erfasste einen 34-jährigen Bundeswehrsoldaten, der den Kegel gerade wegräumen wollte. Der Soldat erlitt lebensbedrohliche Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Der Citroen-Fahrer und seine Mitfahrerin (67) kamen mit leichten Verletzungen davon.

Begonnen hat die Kette der Unfälle mit einem umgekippten Anhänger. Die 48-jährige Fahrerin eines Chrysler-Geländewagens mit Anhänger befuhr gegen 9.50 Uhr die A 4 in Richtung Eisenach. „Ungefähr 4,5 Kilometer nach der Anschlussstelle Berbersdorf schaukelte sich der Anhänger vermutlich wegen unzureichend gesicherter Ladung auf. Daraufhin kam der Geländewagen nach links von der Fahrbahn, der Anhänger kippte um und kollidierte mit der Mittelschutzplanke“, teilte die Pressestelle der Polizeidirektion Chemnitz mit. Die Chrysler-Fahrerin erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 1 500 Euro.

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Wegen dieses Unfalls bremste der 40-jährige Fahrer eines BMW – ein 45-jähriger VW-Fahrer fuhr auf den BMW auf. Bei diesem Unfall wurde niemand verletzt. Am BMW und dem VW entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt 10 000 Euro.

Angehörige der Bundeswehr, die ebenfalls auf der Richtungsfahrbahn Eisenach unterwegs waren, hielten an der Unfallstelle an und sicherten diese bis zum Eintreffen der Autobahnpolizei ab.

Gegen 11.30 Uhr fuhr der 70-jährige Fahrer eines Pkw Citroen in die abgesperrte Mittelspur, erfasste den Soldaten, fuhr einen Warnkegel um und stieß danach noch gegen den im mittleren Fahrstreifen mit blauem Blinklicht stehenden Kleinbus der Bundeswehr. Der Citroen kam dann im linken Fahrstreifen zum Stehen. Die Richtungsfahrbahn der A 4 war bis 16.45 Uhr voll gesperrt. (DA/je)