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Auto nach fünf Jahren aufgetaucht

Die Polizei hat in Seifhennersdorf einen verschwundenen Toyota entdeckt – zur Freude einer alleinerziehenden Mutter.

© dpa

Seifhennersdorf. Eine 36-Jährige hat am Sonnabendmittag in Seifhennersdorf ihren seit fünf Jahren verschwundenen Toyota Corolla von der Polizei wieder in Empfang genommen. Im Dezember 2012 soll ihr damals 40-jähriger Vermieter den Wagen unterschlagen haben. Seitdem fehlte von dem Auto jede Spur – bis vor wenigen Tagen. Bei der Begehung eines verlassenen Grundstücks an der Otto-Simm-Straße in Seifhennersdorf fanden Bürgerpolizisten den Toyota in einer Garage.

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Das Fahrzeug war seit Januar 2013 in den internationalen Fahndungsdatenbanken zur Sicherstellung ausgeschrieben gewesen. Die Kennzeichen fehlten, doch anhand der Umweltplakette war das Auto zweifelsfrei der heute im Raum Altenberg lebenden Besitzerin zuzurechnen, teilt die Polizei mit. Die alleinerziehende Mutter freute sich bei der Abholung sehr, denn nun könne sie endlich beide Schlitten ihrer Kinder im Kofferraum transportieren, um zum Rodeln zu Fahren. (szo/tc)

Aus dem (Bundes-)Polizeibericht vom Montag

In Schlangenlinien durch Görlitz

Görlitz. Obwohl die 39-jährige Görlitzerin offenkundig betrunken war, hat sie sich ans Steuer ihres VW gesetzt und fuhr gegen 6.30 Uhr mit auffällig geringer Geschwindigkeit und in Schlangenlinie durch die Stadt. Die Streife stoppte das Auto. Dessen Fahrerin teilte - leicht schwankend - mit, dass sie keinesfalls etwas getrunken sondern Medikamente eingenommen habe. Das Ergebnis einer Blutprobe wird Klarheit erbringen, inwiefern sich der Verdacht der Trunkenheitsfahrt gegen die Görlitzerin bestätigt oder auflöst. Ihren Führerschein behielten die Beamten ein.

Betrunken auf der A4 unterwegs

Kodersdorf. Die Bundespolizei hat am Sonnabendabend einen Mann an der Autobahnanschlussstelle Görlitz aus dem Verkehr gezogen. Er und sein Beifahrer wollten mit ihrem litauischen Audi wohl nach Polen. Als die Beamten Alkohol in der Luft rochen, erklärte der Kraftfahrer, er habe ein kleines Bier getrunken. Ein Atemalkoholtest endete mit umgerechnet 1,46 Promille. Außerdem besitze er keinen Führerschein, so der 26-Jährige Litauer. Die Fahrt ging für ihn mit einer Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr und wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis zu Ende. Auch sein Landsmann kassierte als Halter des Audi eine Anzeige. Er ließ zu, dass jemand ein Auto fährt, der die dazu erforderliche Fahrerlaubnis nicht hat. Abgesehen davon hätte der 28-Jährige den Pkw auch nicht selbst fahren dürfen. Eine Überprüfung ergab, dass ihm ein Gericht die Fahrerlaubnis entzogen hatte.

Auto nach fünf Jahren aufgetaucht

Seifhennersdorf. Eine 36-Jährige hat am Sonnabendmittag in Seifhennersdorf ihren seit fünf Jahren verschwundenen Toyota Corolla von der Polizei wieder in Empfang genommen. Im Dezember 2012 soll ihr damals 40-jähriger Vermieter den Wagen unterschlagen haben. Seitdem fehlte von dem Auto jede Spur – bis vor wenigen Tagen. Bei der Begehung eines verlassenen Grundstücks an der Otto-Simm-Straße in Seifhennersdorf fanden Bürgerpolizisten den Toyota in einer Garage. Das Fahrzeug war seit Januar 2013 in den internationalen Fahndungsdatenbanken zur Sicherstellung ausgeschrieben gewesen. Die Kennzeichen fehlten, doch anhand der Umweltplakette war das Auto zweifelsfrei der heute im Raum Altenberg lebenden Besitzerin zuzurechnen. Die alleinerziehende Mutter freute sich bei der Abholung sehr, denn nun könne sie endlich beide Schlitten ihrer Kinder im Kofferraum transportieren, um zum Rodeln zu Fahren.

Sonntags verboten unterwegs

Dresden/Görlitz. Vier Lkw-Fahrer haben am Sonntag auf der A4 gegen das Sonntagsfahrverbot verboten. Streifen des Autobahnpolizeireviers fielen sowohl Sonntagmorgen als auch am Abend jeweils zwei Sattelzüge auf. Beladen waren die Transporte mit Stahl- beziehungsweise Maschinenteilen, Hefe und Kühlschränken. In allen vier Fällen lagen keine Ausnahmegenehmigungen vor, sodass sie die Weiterfahrt untersagten. Ab 22 Uhr konntem die Lkw am Sonntag weiterfahren. Für alle Fahrer stehen Bußgeldverfahren ins Haus. Der Frühstart wird sie 120 Euro kosten.

Ohne Führerschein, dafür mit Alkohol

Kodersdorf. Eine Streife des Autobahnpolizeireviers stoppte am Sonnabendabend einen Audi an der Anschlussstelle Kodersdorf, weil der 26-jährige Fahrer keine Fahrerlaubnis besaß und außerdem Alkohol getrunken hat. Ein Test zeigte 1,46 Promille. Die Polizisten ordneten eine Blutentnahme an und untersagten die Weiterfahrt. Auch den 28-jährigen Beifahrer zeigten die Ordnungshüter an. Schließlich erlaubte er als Halter des Wagens die Fahrt. Nunmehr beschäftigt sich die Staatsanwaltschaft mit den Straftaten der beiden Polen.

Polizei findet vermissten Mann

Weißwasser/Piensk. Eine Streife der polnischen Polizei hat am Sonnabend in der polnischen Kleinstadt Piensk einen als vermisst gemeldeten Mann aus dem Raum Weißwasser aufgegriffen. Der 51-Jährige verließ am 22. Januar das Görlitzer Klinikum. Seitdem war sein Aufenthaltsort unbekannt. Ein Betreuer holte den Gesuchten ab und brachte ihn zurück zu seinem Heim. Die Polizei beendet hiermit die öffentliche Suche nach dem nun nicht mehr vermissten Mann und bedankt sich für die Unterstützung der Medien sowie der Bevölkerung.

Mit fast drei Promille ins Gefängnis

Görlitz. Ein 45-jähriger Pole ist am Sonntag in eine Justizvollzugsanstalt gekommen, nachdem dieser wohl kalte Füße bekam. Der Mann, augenscheinlich unter erheblichen Alkoholeinfluss stehend, meldete sich gegen Mittag im Revier Görlitz. Ein Test zeigte umgerechnet 2,98 Promille an. Die Staatsanwaltschaft in Neuruppin ließ ihn zur Fahndung ausschreiben, damit er eine Strafe in Höhe von 540 Euro bezahlt. Die Polizisten überstellten ihn nun ins Gefängnis, da er die Forderung nicht begleichen konnte.

Unbekannte beschmieren Haus

Görlitz. Unbekannte haben vermutlich in der Nacht zum Sonntag rote Farbe an ein Firmenschild und die Außenfassade eines Hauses an der Christoph-Lüders-Straße in Görlitz geschmiert. Eine Fläche von knapp sechs Quadratmetern verunstalteten die Täter. Der Schaden betrug etwa 600 Euro.

Autodiebe stehlen VW und Mazda

Görlitz. Zwei Autos sind in der Nacht zum Montag in Görlitz verschwunden. An der Martin-Ephraim-Straße entwendeten unbekannte Täter einen etwa vier Jahre alten blauen VW. Nach dem Sharan mit dem Kennzeichen DD-LK 112 wird international gefahndet. Den Wert des Wagens bezifferte der Eigentümer mit rund 34000 Euro. Einen Mazda 6 stahlen die Diebe von der Jonas-Cohn-Straße. Der schwarze Wagen trug die amtlichen Kennzeichen G- M 640. Nach dem zirka fünf Jahre alten Pkw wird international gefahndet. Der Zeitwert konnte durch den Eigentümer bisher nicht näher beziffert werden. In der Nacht zum Sonntag drangen Unbekannte in einen Audi an der Leipziger Straße in Görlitz ein. Die Täter nahmen das Zündschloss ins Visier, wollten offenbar den Wagen stehlen, scheiterten aber. Der Sachschaden betrug etwa 500 Euro.

Einbrecher entwenden Werkzeuge

Görlitz. Unbekannte haben am Sonntag, kurz vor Mitternacht, eine Schaufensterscheibe an der Bahnhofstraße in Görlitz eingeschlagen. Die Diebe nahmen sich Werkzeuge aus der Auslage und entkamen zunächst unerkannt. Der Gesamtschaden belief sich auf etwa 500 Euro. Kriminaltechniker sicherten Spuren.

Frau aus brennendem Fahrzeug gerettet

Schlegel. Eine Zeugin hat am Montagmorgen auf der B99 bei Schlegel eine Frau aus einem brennenden Fahrzeug gerettet. Die Fahrerin eines Skoda war zwischen Ostritz und Hirschfelde unterwegs, als sie in einer Rechtskurve auf glatter Fahrbahn von der Straße abkam. Die 51-Jährige stieß mit ihrem Fabia gegen einen Zaun und einen Baum. Das Auto schleuderte zurück auf die Fahrbahn und fing Feuer. Die hinzukommende Fahrerin hielt am Unfallort an und holte die Verunfallte unverletzt aus ihrem brennenden Auto. Die alarmierte Feuerwehr aus Ostritz löschte die Flammen. Ein Abschlepper barg den völlig ausgebrannten Skoda. Für die Lösch- und Bergungsarbeiten war die Bundesstraße mehr als drei Stunden gesperrt und der Verkehr musste umgeleitet werden. Der Sachschaden belief sich auf etwa 10000 Euro.

Fluchtauto entwischt der Polizei

Großschweidnitz. Ein roter Citroen ist am Sonntagabend an der Ernst-Thälmann-Straße in Großschweidnitz vor einem Streifenwagen geflüchtet, nachdem ein Zeuge die Polizei verständigte. Der Mitteilende bemerkte Unbekannte bei einem Garageneinbruch, die mit dem Wagen davonfuhren. Die Polizisten erkannten den Xsara mit tschechischen Kennzeichen an der Rumburger Straße in Neugersdorf und forderten den Fahrer zum Anhalten auf. Dieser gab aber Gas und passierte einen Grenzübergang nach Tschechien. Im Auto befanden sich sichtbar zwei weitere Insassen. Die Streife folgte dem Wagen. Bei Rumburg brach der Kontakt ab und die Täter entkamen zunächst. Polizisten verständigten die tschechische Dienststelle über das Gemeinsame Zentrum in Petrovice. Die Ermittlungen dieser dauern noch an. In der angegriffenen Garage befand sich ein Ford Transit, der möglicherweise im Visier der Einbrecher stand. Dank des Zeugen blieb es nur bei einem Sachschaden von etwa 250 Euro.

Auto gerät in Brand

Weißwasser. An der Oststraße in Weißwasser ist am Sonntagabend ein BMW vermutlich aufgrund eines technischen Defekts in Brand geraten. Der fast 20 Jahre alte Wagen fing Flammen, nachdem dieser kurz zuvor abgestellt worden war. Polizeibeamte des örtlichen Reviers setzten zunächst Feuerlöscher ein, konnten aber die Flammen nicht löschen. Die Feuerwehr aus Weißwasser rückte mit neun Kameraden an, die den Brand endgültig eindämmen konnten. Durch die Hitzeentwicklung erlitt ein in unmittelbarer Nähe parkender Opel Schaden. An beiden Autos betrug er mindestens 10000 Euro.

Geldautomaten leergeräumt

Bad Muskau. Unbekannte sind am Sonntagmorgen in Bad Muskau an der Görlitzer Straße in einen Imbiss eingebrochen. Das Ziel der Täter waren zwei Geldautomaten, die sie aufbrachen und mehrere hundert Euro Bargeld aus den Geräten stahlen. Der Sachschaden betrug zusätzlich etwa 100 Euro. Ein Kriminaltechniker sicherte Spuren, deren Auswertung noch aussteht.

Polizei stoppt Drogenauto

Weißwasser. Eine Streife des Reviers Weißwasser hat in der Nacht zum Montag an der Alexanderstraße einen in Polen zugelassenen Renault gestoppt, bei dem der 42-Jährige unter Drogeneinfluss stand. Wahrscheinlich konsumierte er Crystal. Ein Cliptütchen mit einer geringen Menge der verbotenen Substanz fand sich auch in der Kleidung des Beschuldigten. Die Beamten untersagten dem Bulgaren die Weiterfahrt, stellten die Betäubungsmittel sicher und veranlassten eine Blutentnahme. Auch den Renault beschlagnahmten die Polizisten, denn hier gilt es noch zu prüfen, ob in dem Wagen Drogen versteckt sind. Ein speziell zur Suche nach Betäubungsmitteln ausgebildeter Polizeihund signalisierte beim Absuchen des Wagens entsprechendes. Kriminaltechniker werden das Auto genau untersuchen.

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