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Sachsen

Auto überschlägt sich mit Anhänger auf A13

Ein Rettungshubschrauber musste auf der Autobahn landen. Ein Mercedesfahrer hatte die Kontrolle verloren und war mit zwei Frauen im Straßengraben gelandet. 

Ende eines Wochenendausflugs: Ein 30-Jähriger verlor die Kontrolle über seinen Vito auf der A13 bei Radeburg.
Ende eines Wochenendausflugs: Ein 30-Jähriger verlor die Kontrolle über seinen Vito auf der A13 bei Radeburg. © Roland Halkasch

Radeburg. Am Ende des Tages hat ein Trio nochmal Glück gehabt: Ein 30-Jähriger und zwei Frauen (27/29) sind am Sonntagmorgen nach einem Unfall auf der Autobahn 13 verletzt ins Krankenhaus eingeliefert worden. 

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Der Mann und die jungen Frauen waren auf der A13 in Richtung Berlin unterwegs, als der Fahrer plötzlich die Kontrolle über seinen Mercedes Vito verlor. Der Kleintransporter mit einem Anhänger geriet in Höhe der Ausfahrt Radeburg ins Schleudern, kam von der Fahrbahn ab, überschlug sich und kam im Straßengraben zum stehen. Die Ladung des Anhängers, Kartoffeln und weitere Lebensmittel, verteilten sich im Straßengraben.

Die Ladung des Anhängers, Kartoffeln und weitere Lebensmittel, landete im Straßengraben.
Die Ladung des Anhängers, Kartoffeln und weitere Lebensmittel, landete im Straßengraben. © Roland Halkasch

Die A13 musste daraufhin teilweise gesperrt werden, unter anderem weil der Rettungshubschrauber "Christoph 38" von der Deutschen Luftrettung auf dem Fahrstreifen landete. Der Helikopter brachte den Notarzt zur Unfallstelle. sagt Matthias Noack, Lagedienstführer der Polizeidirektion Dresden. Die Passagiere des Transporters aus Ludwigslust in Mecklenburg seien nicht so schwer verletzt gewesen, dass sie auf dem Luftweg abtransportiert werden mussten.

Der Rettungshubschrauber "Christoph 38" brachte den Notarzt zur Unfallstelle.
Der Rettungshubschrauber "Christoph 38" brachte den Notarzt zur Unfallstelle. © Roland Halkasch

Die Freiwillige Feuerwehr Radeburg beräumte die Unfallstelle. Polizisten leiteten den Verkehr während der Bergungsarbeiten daran vorbei. Ersten Erkenntnissen zufolge entstand ein Sachschaden von rund 13.500 Euro, so Noack weiter. Ursache des Unfalls soll demnach Übelkeit sein. Dem Fahrer sei schlecht geworden und dabei habe er das Lenkrad verrissen.