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Autobahn-Baustelle geht in die Verlängerung

Autofahrer auf der A 4 brauchen weiterhin Geduld. Die Arbeiten auf der Baustelle bei Nieder Seifersdorf dauern länger.

Bis zum 23. November soll die Fahrbahnerneuerung der Autobahn zwischen Weißenberg und Nieder Seifersdorf geschafft sein. Auf einer Länge von rund 7,5 Kilometern wird seit September die Fahrbahn in Richtung Görlitz saniert, die Deck- und Binderschicht werden erneuert, teils auch die Tragschicht. Ursprünglich war geplant, die Arbeiten bis zum 3. November abzuschließen. Das wird aber nicht möglich sein, teilt das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) auf SZ-Nachfrage mit. Vorige Woche kam es zu Verzögerungen beim Asphalteinbau, erklärt Lasuv-Sprecherin Nicole Wernicke. Grund war die ungünstige Witterung für Asphaltarbeiten. „Der geplante Asphalteinbau musste komplett eingestellt werden.“ Wenn solche eingeplanten Leistungen doch nicht möglich sind, zieht das schnell weitere Schwierigkeiten im Zeitplan nach sich. Es müssen beispielsweise neue Termine für Asphaltlieferungen gemacht werden. Aktuell sei die Freigabe der Fahrbahn in Görlitzer Richtung für den 16. November geplant, teilt das Lasuv mit. Danach wird die Verkehrssicherung auf der Fahrbahn in Richtung Dresden zurückgebaut, das wird voraussichtlich bis zum 23. November dauern. Für die Sanierung auf der Richtungsfahrbahn Görlitz wurde die Verkehrsführung verändert: Eine der beiden Spuren in Fahrtrichtung Görlitz wurde auf die Gegenfahrbahn umverlegt, die beiden dortigen Fahrspuren dafür verschmälert.

Bahn frei heißt es dafür auf dem Autobahnabschnitt zwischen Bautzen-Ost und Weißenberg. Dort wurde bereits seit Ende Juni die Fahrbahn erneuert, auf einer Länge von rund 2,4 Kilometern sind die Fahrbahnen beider Richtungen saniert. Bis Mitte Oktober waren die Arbeiten geschafft.

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Auch wenn sich Entspannung auf der A 4 abzeichnet, weist die Polizei dennoch darauf hin, ganz besonders achtsam auf der Autobahn unterwegs zu sein. Zu Allerheiligen am Donnerstag sind wieder Tausende Reisende zusätzlich auf dem Weg in Richtung Polen unterwegs gewesen – die dann in den darauffolgenden Tagen auch wieder zurück gen Westen fahren. Die Polizei rät deshalb, mehr Zeit einzuplanen und besonders aufmerksam zu fahren. (SZ/sdn)