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Autobahnkirchen in Sachsen vor Vandalismus nicht sicher

Sie laden zu Ruhe und Besinnung nach einer langen Fahrt ein. Doch immer wieder gibt es in den sächsischen Autobahnkirchen mutwillige Zerstörungen.

© dpa

Dresden. Die Autobahnkirchen in Sachsen sind vor Vandalismus nicht sicher. Zwei Gotteshäuser in der Nähe von Autobahnabfahrten gebe es, sagte der Sprecher der evangelischen Landeskirche Sachsens, Matthias Oelke, in Dresden. Sie seien rund um die Uhr geöffnet - jedoch unbewacht. Vor allem im Schutze der Dunkelheit beschädigten Durchreisende immer wieder das Inventar. Sie bekritzelten Bänke, zerstörten Bilder oder verunreinigten das Grundstück.

Die Ökumenische Autobahnkirche Jakobikirche befinde sich in der Nähe von Wilsdruff an der Autobahn 4, zwischen dem Dreieck Nossen an der Autobahn 14 und dem Dreieck Dresden-West an der Autobahn 17, sagte Oelke. Sie würde hauptsächlich von reisenden Familien und Gläubigen besucht. Aber auch Nicht-Gläubige sind gern gesehene Gäste.

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Die evangelisch-lutherische Autobahn- und Gemeindekirche Peter und Paul in Uhyst am Taucher liegt an der Autobahn 4. Auch Menschen aus der Kirchengemeinde kommen in das für Fußgänger und Radfahrer gut erreichbare Gotteshaus kommen.

Nach Angaben der Akademie der Versicherer im Raum der Kirchen laden Autobahnkirchen zu Entspannung, Besinnung und Andacht ein. Reisende würden nach einer Rast in den Gotteshäusern gelassener und rücksichtsvoller fahren. Rund 40 Autobahnkirchen gebe es deutschlandweit. (dpa)