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Autobahntunnel bleibt offen

Der Schwerlasttransporter, der im Nadelöhr Königshainer Berge einen Unfall gebaut hat, hinterließ keine größeren Schäden. Die Reparatur im Tunnel wird fast billig.

© Nikolai Schmidt

Kodersdorf. Bis auf einige oberflächliche Kratzer an der Betonwand und eine kaputte Löschwasserklappe hat der Schwerlasttransport keinen Schaden im Autobahntunnel Königshainer Berge angerichtet. Das teilt Isabel Siebert vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr mit, nachdem sich der zuständige Autobahnmeister die Schäden auf der A4 in Richtung Dresden heute vor Ort angeschaut hat.

Die Reparatur der kaputten Löschwasserklappe kostet maximal 1 000 Euro. Das sei kaum der Rede wert, so die Sprecherin. Bei den Kratzern an der Wand muss hingegen nichts unternommen werden. “Es wird keine Verkehrseinschränkungen für Reparaturarbeiten geben müssen“, sagt sie.

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Am Montagabend gegen 19.20 Uhr passierte der Unfall im Tunnel. Weil sich die Verriegelung der Lenkachsen löste, scherte der Auflieger des Lkw nach rechts und schrammte rund 100 Meter entlang der Wand. „Das sollte eigentlich nicht passieren“, sagt Klaus Dussa vom gleichnamigen Abschleppunternehmen, das vor Ort gewesen ist. Gegen 22.40 Uhr konnte die rechte Fahrspur wieder freigegeben werden.

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Nach Aussage von Isabel Siebert bestand nie einen Grund, den Tunnel wegen des liegengebliebenen Lkws zu sperren. Schließlich ist laut der Sprecherin eine sichere Verkehrsführung über eine Fahrspur jederzeit gewährleistet gewesen, zumal während der Zeit ein Höchsttempo von 60 galt. (szo/tc)