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Autodiebe in Görlitz unterwegs

Sie stehlen einen VW-Transporter samt Marktstand. Ein VW Polo lässt sie hingegen abblitzen.

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© dpa

Görlitz.Fahrzeugdiebe trieben in Görlitz ihr Unwesen – mit unterschiedlichem Erfolg. Das teilte ein Sprecher der örtlichen Polizeidirektion mit.

Auf einen VW T4 hatten es Unbekannte in der Nacht zu Mittwoch abgesehen. Sie stahlen den grün lackierten Transporter zwischen 21.30 und 7.40 Uhr von der Uferstraße.

Auf der Ladefläche des 25 Jahre alten Wagens mit dem Kennzeichen GR-FF 9810 befand sich ein Marktverkaufstand mit Lederwaren. Den Gesamtschaden bezifferte die Eigentümerin mit etwa 7 000 Euro.

Aus dem Polizeibericht vom 31. August

Sattelzug fährt Laterne um und braust davon

Am Dienstagabend fuhr ein Sattelzug in Oderwitz eine Laterne um, ohne seinen Pflichten als Unfallverursacher nachzukommen. Das meldete ein Sprecher der Polizeidirektion Görlitz. Nach dem Zusammenstoß, der sich gegen 21 Uhr auf dem Parkplatz eines Einkaufmarktes an der Hauptstraße ereignete, machte sich der polnische Fahrer aus dem Staub.

Zeugen hatten den Unfall beobachtet. Nach ihren Hinweisen stoppten Polizeibeamte den Lkw in der Nähe und befragten den 36-jährigen Fahrer. Die Ermittlungen, ob er sich der Kollision bewusst war und damit vorsätzlich Fahrerfluch beging, dauern an. Es sei bei der Größe des Fahrzeugs nicht auszuschließen, dass ein solcher Unfall tatsächlich unbemerkt bleibt, sagte der Polizeisprecher.

Da die Kabel der Laterne nach dem Unfall freilagen, wurde der Entstördienst hinzugezogen. An der Laterne entstand ein Sachschaden von etwa 1500 Euro. (szo)

Kleintransporter überladen

Ein gutes Auge bewies eine Streife der Autobahnpolizei am Dienstagabend bei Nieder Seifersdorf. Die Verkehrspolizisten entdeckten einen Kleintransporter, der sehr tief lag. Der Verdacht einer Überladung bestätigte sich beim Wiegen. Der Renault Master hatte Glühbirnen für die Autoindustrie geladen. Über vier statt der erlaubten dreieinhalb Tonnen Gewicht brachte das Fahrzeug auf die Straße. Die Beamten untersagten die Weiterfahrt und verhängten ein Bußgeld von mehreren Hundert Euro gegen den Fahrer sowie den Auftraggeber der Fuhre.

Zwei Fahrräder entwendet

In der Nacht zu Dienstag sind Fahrraddiebe in den Keller eines Mehrfamilienhauses an der Konsulstraße in Görlitz gelangt. Die Unbekannten durchtrennten das Kettenschloss eines schwarzen Mountainbikes der Marke Haibike und auch nahmen ein zweites, weinrotes Mountainbike der Marke Felt mit. Wichtig war, dass die Eigentümer die Rahmennummern der beiden Fahrräder kannten, denn diese sind ein wichtiges Fahndungsmerkmal für die Polizei. Sie lauten YT90521353 und AJ40182640. Den Gesamtschaden bezifferten die Eigentümer in Summe mit rund 1000 Euro.

Raser in Großschweidnitz

Auf der S 148 in Großschweidnitz darf man 50 km/h fahren. Das gilt auch für die Senke in Höhe der Bushaltestelle. Die moderne Messtechnik des Verkehrsüberwachungsdienstes überwachte beide Fahrtrichtungen gleichzeitig. Von rund 1900 Fahrzeugen fuhren 35 schneller als erlaubt. Schnellster war ein Kia mit Zittauer Kennzeichen, welcher mit 93 km/h geblitzt wurde. Den Fahrer erwarten ein einmonatiges Fahrverbot, 200 Euro Bußgeld und zwei Punkte im Zentralregister.

Zusammenstoß mit einem Reh

Ein Auto ist am Dienstagabend auf der S 127 mit einem Reh zusammengestoßen. Ein 32-Jähriger war mit seinem BMW in Richtung Krauschwitz unterwegs, als plötzlich das Tier die Straße querte. Das Fahrzeug erfasste das Tier, das Wild verendete noch an der Unfallstelle. Am Pkw entstand Sachschaden von rund 2000 Euro.

Geschwindigkeit kontrolliert

Die Polizei hat am Dienstagnachmittag auf der B 156 bei Schleife die Geschwindigkeit kontrolliert. Die Messanlage überwachte beide Fahrtrichtungen gleichzeitig. Von 945 Fahrzeugen überschritten 54 die erlaubte Geschwindigkeit von 70 km/h. Ein Renault aus dem thüringischen Kyffhäuser-Kreis fuhr mit 121 km/h durch die Lichtschranke. Den Fahrer erwarten 240 Euro Bußgeld, zwei Punkte im Zentralregister und ein Monat Fahrverbot.

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Ein VW Polo, der an der Scultetusstraße abgestellt war, hielt einem Aufbruchsversuch hingegen stand. Zwischen dem 23. August und Dienstag waren Unbekannte an dem Fahrzeug zugange und hinterließen einen Schaden von einigen Hundert Euro. Die Soko Kfz führt die weiteren Ermittlungen in beiden Fällen. (szo)