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Radebeul

Automatik-VW an die Hauswand gesetzt

Beim Wendeversuch kollidierte die Fahrerin mit einem Opel und fuhr anschließend durch eine Hecke an die Wand. Es gibt wohl mehrere Ursachen.

Endstation Hauswand. Gegen 20.50 Uhr gab es in der Radebeuler Wasastraße einen dumpfen Knall.
Endstation Hauswand. Gegen 20.50 Uhr gab es in der Radebeuler Wasastraße einen dumpfen Knall. © Tino Plunert

Radebeul. Zu einem kuriosen Verkehrsunfall ist es am Mittwochabend in Radebeul gekommen. Gegen 20.50 Uhr wollte eine Frau auf der Wasastraße wenden. Leider ging das Wendemanöver mit ihrem VW Passat schrecklich schief. Zuerst kollidierte die Fahrerin mit einem parkenden Opel, rauschte dann durch eine Hecke und kam schließlich an einer Hauswand zum Stehen. Dabei verletzte sich die Frau. Sie musste ins Krankenhaus gebracht werden, berichtet ein Fotoreporter.

Anwohnerin Susann Leßmüller hörte den Aufprall. „Es gab einen gehörigen Schlag, ich bin raus und sah das Auto beim Nachbarn in der Hauswandstehen.“ Sie sei zum verunglückten Auto geeilt, habe die Tür aufgemacht und die Fahrerin gefragt, ob alles in Ordnung sei. Diese sei zwar ausgestiegen, stand aber offenbar unter Schock. „Sie sagte, sie wäre das erste Mal mit einem Automatik-Auto unterwegs“, so die Anwohnerin.

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Auch Ronny Jakob wurde von dem Krach aufgeschreckt. „Ich war oben zu Hause und habe es nur knallen gehört. Als ich dann rausgeschaut habe, konnte ich das Elend schon sehen“, erzählt er. Sein eigenes Auto hat auch gehörig etwas abbekommen. Wie der Unfall passieren konnte, kann der Anwohner nur schwer nachvollziehen. „Es gibt ja nur zwei Pedale, so ein Auto sollte ja eigentlich leichter zu fahren sein als ein normales Auto, man darf eben nur nicht zu viel Gas geben“, sagt er.

Doch offenbar gab es noch einen anderen Grund für das missglückte Manöver der Fahrerin. Laut Polizeiführer vom Dienst soll die Frau zum Unfallzeitpunkt 2,3 Promille Atemalkohol gehabt haben. Die Polizei hat weitere Ermittlungen aufgenommen.