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Pirna

Viermal klickten die Handschellen

Weil sie ihre Haft nicht angetreten hatten oder Einreiseverbote ignorierten, nahm die Bundespolizei am Wochenende an der A17 vier Personen fest.

© Symbolfoto: Tobias Wolf

Vier Gesuchte  aus dem Vereinigten Königreich von Großbritannien und Nordirland, Bulgarien und Rumänien nahmen Bundespolizisten der Inspektion Berggießhübel am Wochenende bei Kontrollen auf der A17 fest. 

Für einen Rumänen (37 Jahre) hatte die Überprüfung am Sonnabend erhebliche Konsequenzen. Das Amtsgericht Reutlingen verurteilte im Jahr 2019 den Mann zu einer Ersatzfreiheitsstrafe von 120 Tagen wegen Betruges. Ferner verhängte das Gericht eine Geldstrafe in Höhe von 1.870 Euro gegen ihn. Darüber hinaus war er seinem Haftantritt im Dezember 2019 nicht nachgekommen. Er wurde in die Justizvollzugsanstalt Dresden eingeliefert und er verbüßt jetzt seine Strafe.

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Am Sonntag kontrollierten die Beamten die Insassen in einem Reisebus mit serbischer Zulassung am Rastplatz "Am Nöthnitzgrund". Für vier Reisende, drei Serben (41, 10 und 11 Jahre) sowie einen Mann aus Bosnien-Herzegowina (45 Jahre) endete die Fahrt auf der A17. Alle vier wurden in Polizeigewahrsam genommen. Die 41-Jährige war bereits im polizeilichen Fahndungssystem registriert. Die Abfrage ihrer Personalien ergab, dass gegen sie ein Einreise- und Aufenthaltsverbot bestand. Darüber hinaus suchte bereits die Staatsanwaltschaft Hannover die Frau wegen einer Straftat. Bei dem 45-Jährigen stellte sich heraus, dass er die Einreisevoraussetzungen nach dem Schengener Grenzkodex nicht erfüllte.

Die Bundespolizei beendete die unerlaubten Aufenthalte der vier Personen in Deutschland. Die Frau mit ihren zwei Kindern wurde  nach Tschechien zurückgeschoben. Ferner wurde gegen sie ein Einreiseverbot für die nächsten vier Jahre erlassen. Der 45-jährige Begleiter der Frau, so die Informationen der Bundespolizei, wurde ebenfalls nach Tschechien überstellt und erhielt ein zweijähriges Einreise- und Aufenthaltsverbot. (SZ)

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