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B 6 ist weiter gesperrt

Nach wie vor ist die Bundesstraße zwischen Kreisverkehr bei Fischbach und Rossendorf nicht passierbar.

Die B 6 zwischen Rossendorf und Kreisverkehr bei Fischbach bleibt gesperrt © Christian Essler

Bautzen/Fischbach. Nach den massiven Behinderungen am Donnerstag vor allem im Bahnverkehr in der Oberlausitz hat sich die Verkehrslage  normalisiert. Mit einer Ausnahme: Die Bundesstraße 6 ist zwischen Kreisverkehr bei Fischbach und Rossendorf weiterhin wegen Schneebruch gesperrt. Laut aktuellen Verkehrswarnmeldungen der Polizei ist damit zu rechen, dass die Sperrung bis Sonnabend, 17 Uhr, anhält. 

Nach Angaben des Landratsamtes besteht an der Strecke weiterhin Gefahr durch Schneebruch an den Bäumen am Straßenrand. Vor der Freigabe erfolge am Sonnabendnachmittag noch einer weitere Begehung durch Sachverständige. 

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Autofahrern wird bis dahin die Umleitung über Arnsdorf empfohlen. Aus Richtung Bautzen kommend ist die B 6 bis zum Schwarzen Ross frei. 

„Die Sicherheit für die Autofahrer war nicht mehr gegeben. Die Straßenmeisterei hat die Sperrung angeordnet“, sagte Revierförster Michael Blaß am Donnerstag. Er und seine Kollegen waren seit dem Morgen im Einsatz, um die herabgefallenen Äste zu beseitigen – und nicht nur das. „Jeder Baum, der droht, auf die Straße zu stürzen, wird gefällt. Es sind ja weitere Schneefälle vorhergesagt. Die Last könnte also noch zunehmen. Wir gehen kein Risiko ein“, so Blaß.

"Die Straßenmeisterei Wachau warnt Fahrzeughalter eindringlich, die Straße im gesperrten Bereich trotzdem zu befahren. Abbrechende Äste bzw. umknickende Bäume stellen eine hohe Gefahr dar", heißt es deshalb auch in der aktuellen Pressemitteilung des Landratsamtes.

Schneefall und umgestürzte Bäumen hatten am Donnerstag die Bahnstrecken in der Oberlausitz blockiert. Zwischen Dresden und Görlitz beziehungsweise Zittau fuhren die Züge bis in den Nachmittag hinein nur bis Bischofswerda. Erst ab 16 Uhr rollte der Bahnverkehr langsam wieder an. Zugreisende mussten aber auch danach noch mit Unregelmäßigkeiten und Verspätungen rechnen.

Der viele nasse Schnee macht den Bäumen zu schaffen. Viele brechen unter der Last zusammen und stürzen um, dicke Äste brechen ab. Das Betreten von Wäldern und Parks birgt deshalb Gefahren. Spaziergängern sei dringend abzuraten, in den Wald zu gehen, heißt es von Fachleuten. 

Die Stadtverwaltungen von Bautzen und Bischofswerda warnen ausdrücklich vor dem Betreten ihres Stadtwaldes. (SZ)

Verkehrswarnmeldungen der Polizei