merken
Sachsen

Bachmann will AfD-Mitglied werden

Der Pegida-Mitbegründer will für die Aufnahme notfalls als Vorsitzender des Bündnisses zurücktreten. Die AfD reagiert überrascht.

Lutz Bachmann will in die AfD eintreten.
Lutz Bachmann will in die AfD eintreten. © Matthias Rietschel

Dresden. Pegida-Mitbegründer Lutz Bachmann will in die AfD eintreten. Das teilte Bachmann in der Nacht zum Donnerstag auf Facebook mit. "Wenn es dafür notwendig ist, als Vorsitzender von Pegida zurückzutreten, werde ich es tun und in Zukunft als Gastredner - das Recht hab ich wohl - auftreten!", so Bachmann weiter. 

Er nannte die AfD eine "Partei der Basisdemokratie". Ein Sprecher der sächsischen AfD reagierte laut einem Bericht der Chemnitzer Tageszeitung Freie Presse vom Donnerstag überrascht von Bachmanns Ankündigung. Der zuständige Kreisverband werde dessen Ansinnen jedoch überprüfen. 

Anzeige
Spaß und Nervenkitzel pur
Spaß und Nervenkitzel pur

Im Laserland Dresden können auch Erwachsene mal wieder Kind sein: Ein einzigartiges Erlebnis für Kollegen, Freunde und Familie und ideales Geschenk!

Das Verhältnis zwischen Pegida und der AfD ist zwiegespalten. Immer wieder treten AfD-Politiker auf Pegida-Demos auf, so zuletzt etwa der Bundestagsabgeordnete Jens Maier am Montag in Dresden. Auf der 200. Pegida-Demo im Februar dieses Jahr sprach zudem AfD-Rechtsaußen Björn Höcke.

Weiterführende Artikel

Pegida: Strafe wegen Seenotretter-Attacken

Pegida: Strafe wegen Seenotretter-Attacken

Dresdens Seenotretter haben ein Urteil gegen Lutz Bachmann und den Pegida-Verein erwirkt, weil sie "Mission Lifeline" immer wieder verunglimpfen.

Zugleich gab es immer wieder Distanzierungen seitens der AfD gegenüber dem islam- und fremdenfeindlichen Bündnis - allen voran gegenüber Bachmann: So sagte etwa der ehemalige Vorsitzende Alexander Gauland, Bachmann müsse „aus dem Schaufenster der Bewegung“ verschwinden

Mehr zum Thema Sachsen