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Weißwasser

Wo Fotos, Holz und Glas aufeinandertreffen

Künstler aus Schleife und Zielona Gora fanden mit Unterstützung der Geopark-Geschäftsstelle Klein Kölzig zusammen.

Diese Installation „Schach“ ist ein Kunstwerk der polnischen Bildhauerin Malgorzata Bukowicz.
Diese Installation „Schach“ ist ein Kunstwerk der polnischen Bildhauerin Malgorzata Bukowicz. © Jost Schmidtchen

Neiße-Malxetal. Eine neue Ausstellung eines Fotografen, eines Holzkünstlers und einer Bildhauerin in der Ziegelei Klein Kölzig ist eröffnet, aber momentan wegen der Corona-Auflagen geschlossen. Die erste temporäre Ausstellung unter dem Titel „Kunst.Raum.Geopark – Der Beginn“ ist eine Neuheit im kulturellen Leben der deutschen und polnischen Lausitz. Entstanden ist sie in Zusammenarbeit deutscher und polnischer Künstler. Eröffnet wurde die Ausstellung im Rahmen der Übergabe der sanierten Ziegelei an die Geschäftsstelle des Unesco Global Geoparks Muskauer Faltenbogen.

Die Idee für diese Ausstellung verfolgte die Verwaltung des Geoparks schon seit geraumer Zeit. Zuvor hatte man bereits gute Erfahrungen gesammelt mit den deutsch-polnischen Geokonzerten. Nun wurde diese Gemeinsamkeit auf die Bildende Kunst übertragen.

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Auf den Holzkünstler Thomas Schwarz und den Fotografen Frank Stein aus Schleife wurde man im Rosengarten Forst aufmerksam. Beide hatten dort eine gemeinsame Ausstellung. Das passte ins Konzept: Fotos aus dem Muskauer Faltenbogen, dazu Holzkunst – und mit Malgorzata Bukowicz aus Zielona Gora fand sich eine international beachtete und erfolgreiche Bildhauerin. Malgorzata Bukowicz (Jahrgang 1959) studierte an der Akademie der bildenden Künste in Breslau an den Fakultäten Bildhauerei sowie Keramik. 1984 erhielt sie ihr Diplom. Bei 20 Personal- und bei 30 Gemeinschaftssausstellungen war sie in ihrer Heimat Polen und im Ausland erfolgreich. Ihre Werke befinden sich in Institutionen und Privatsammlungen in ganz Europa und den USA. Ihre künstlerischen Themen beinhalten Architektur, Natur und Mensch. Davon künden auch die in Klein Kölzig gezeigten Exponate. Im Mittelpunkt der Werke von Thomas Schwarz steht seine aktuelle Serie „Eruption“, bei der 1.200 Grad heißes Glas mit den Holzskulpturen verschmilzt.

Die Alte Ziegelei bietet hervorragende Bedingungen für Ausstellungen. Vorgesehen ist eine Dauerausstellung zum Muskauer Faltenbogen, das Konzept ist in Arbeit. Dazu sollen kleinere Sonder- und Wanderausstellungen gezeigt werden. Themen dazu werden der Geopark und die Unesco mit ihren 17 Bildungszielen in der UN-Agenda 2030 sein.

Die Ausstellung ist wochentags 9 bis 16 Uhr bis Ende März geöffnet, aktuell aber geschlossen. Eine Verlängerung der Ausstellungsdauer ist daher im Gespräch.

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