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Pirna

Bad-Sanierung jetzt so teuer wie Neubau

Das Berggießhübler Billy-Bad war mal eines der modernsten Bäder. Beliebt ist es immer noch, doch es muss endlich was gemacht werden.

Das Billy-Bad in Berggießhübel.
Das Billy-Bad in Berggießhübel. © Norbert Millauer

Das Berggießhübler Billy-Bad gehört zu den ältesten in der Region. 1926 gebaut, war es 1995 umgebaut und modernisiert worden. Das ist nun so lange her, dass seit Jahren von einem Investitionsstau die Rede ist. Erst hatte die Stadt kein Geld, dann waren andere Dinge wichtig. Die Schließung schwebte immer mal wieder als Damoklesschwert über Bad und Stadt. Das wollte niemand und konnte immer wieder verhindert werden. Doch nun stehen 1,4 Millionen Euro auf dem Papier, die es braucht, das Bad gegenwartstauglich zu machen. Das ist so viel Geld, wie vor 24 Jahren der Umbau kostete und macht die Steigerungen von Baupreisen und auch Anforderungen deutlich.

In diesem Jahr soll mit 120.000 Euro angefangen werden, sagt Bürgermeister Christian Walter. Das ist zwar angesichts der 1,4 Millionen Euro der berühmte Tropfen, aber immerhin ein Anfang. Für die nächsten Jahre will die Stadt Fördermittel nutzen. Zum einen aus einem Bundesprogramm für Bädererneuerung, zum anderen das Programm vitale Dorfkerne. Bei dem Bundesantrag warte man derzeit noch auf eine Antwort.

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Das Billy-Bad ist nicht nur eines der ältesten, sondern auch beliebtesten Bäder. An schönen Tagen kommen die Badegäste bis aus Dresden. (SZ/sab)

Geöffnet: Im Juli täglich 10 bis 20 Uhr

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