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Bad Schandau ist Endstation für Diebe

Zwei Männer hatten in Dresden 1.000 Euro gestohlen. Sie wollten damit über die Grenze flüchten. So weit kamen sie aber nicht.

Nur eine Stunde nach einem Bargelddiebstahl in Dresden stellen Polizisten zwei Männer in Bad Schandau. Sie wollten mit dem Auto über die Grenze flüchten.

Einer der beiden hatte am Dienstag gegen neun Uhr in einer Autovermietung an der Reicker Straße in Dresden nach einer Werkstatt gefragt. Ein Mitarbeiter (32) wies ihm den Weg und verließ nach dem Fremden das Büro. Den kurzen Moment der Abwesenheit nutzte der aus. Er kehrte ins Büro zurück, öffnete eine Geldkassette und stahl rund 1 000 Euro. Als der Mitarbeiter den Diebstahl bemerkte, lief er in Richtung Reicker Straße und sah den Mann, der zuvor nach der Werkstatt gefragt hatte, in einem Hyundai davonfahren. Der Mitarbeiter nahm die Verfolgung auf und stellte den Hyundai am Otto-Dix-Ring. Als er die beiden Männer im Auto auf den Diebstahl ansprach, fuhren die über den Bordstein und flüchteten, berichtet die Polizei.

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Der 32-Jährige hatte zu diesem Zeitpunkt bereits die Polizei verständigt und das Kennzeichen des Hyundai durchgegeben. Die Fahndung lief. Bundespolizisten stoppten den Hyundai gegen 10 Uhr auf der B 172 in Bad Schandau. Fahrer (46) und Beifahrer (57) wurden festgenommen. Beamte des Polizeireviers Sebnitz fanden im Wagen der beiden Tschechen an mehreren Stellen versteckt rund 1 000 Euro Bargeld. Sie stellten das mutmaßliche Diebesgut sicher. Die beiden Männer, so die Polizei, werden sich wegen Diebstahls verantworten müssen. (SZ)