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Neue Brücke bei Porschdorf kann gebaut werden

Die Kreisräte geben grünes Licht für Ausgaben in Höhe von 1,4 Millionen Euro. Die waren so nicht eingeplant.

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Ist die Sperrung der Sense wegen Baumfällarbeiten aufgehoben, rollt der Verkehr wieder über die Behelfsbrücke.
Ist die Sperrung der Sense wegen Baumfällarbeiten aufgehoben, rollt der Verkehr wieder über die Behelfsbrücke. © Steffen Unger

Der Verkehr zwischen Hohnstein und Bad Schandau über die Sense rollte bis zur erneuten Sperrung wegen Baumfällarbeiten bereits über die neue Behelfsbrücke in Porschdorf. Ist die Sperrung wieder aufgehoben, dürfen dann auch wieder Fahrzeuge über 3,5 Tonnen die Kreisstraße nutzen. Die Behelfsbrücke ist allerdings nur eine Zwischenlösung.

Für den Neubau der Brücke über die Polenz in Porschdorf hat der Kreistag einstimmig eine außerplanmäßige Verpflichtungsermächtigung über 1.420.000 Euro beschlossen. Das Vorhaben wird mit 75 Prozent gefördert. Die Finanzierung der Leistungen erfolgt aus Mitteln der Instandsetzungspauschale. Für den Bau der Behelfsbrücke mussten Gartenflächen eines angrenzenden privaten Grundstücks in Anspruch genommen werden. Die Vereinbarung dazu mit dem Eigentümer ist jedoch bis Ende 2023 befristet. Bis zu diesem Zeitpunkt muss das neue Bauwerk den Verkehr der Kreisstraße wieder aufnehmen können. Denn erst danach kann die Behelfsbrücke entfernt werden.

Zur Einhaltung dieser Terminvorgabe ist es erforderlich, die Bauleistungen für den Ersatzneubau bereits 2022 öffentlich auszuschreiben. Laut Landratsamt sind die Bauleistungen für den Zeitraum März bis Dezember 2023 geplant.

Notwendig ist der Neubau, weil bei Untersuchungen der alten Brücke viele marode Stellen festgestellt wurden. Das Brückenbauwerk an der K8723 stammt aus dem Jahr 1843. Massive Verschlechterungen des Zustandes zwangen zu einer Vollsperrung und zum Bau einer Behelfsbrücke im Sommer 2022. (SZ/web)