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Badetoter brach sich das Genick

Moritzburg. Die Todesursachen der beiden vor gut einer Woche im Dippelsdorfer Teich verunglückten Schwimmer stehen fest. Polizeitaucher hatten die Leiche eines drei Tage lang vermissten 50-Jährigen am...

Moritzburg. Die Todesursachen der beiden vor gut einer Woche im Dippelsdorfer Teich verunglückten Schwimmer stehen fest. Polizeitaucher hatten die Leiche eines drei Tage lang vermissten 50-Jährigen am Vormittag des 7. Juli aus dem Wasser gezogen, zwei Tage später wurde ein 51-jähriger Mann tot in dem Natursee aufgefunden.

Bei dem 50-Jährigen war auf eine Obduktion verzichtet worden. Nach SZ-Informationen erlitt der Mann beim ausgiebigen Schwimmen wohl einen Herzinfarkt. Es sollen nicht seine ersten Herzprobleme gewesen sein. Bei dem zweiten Toten hatte die Staatsanwaltschaft Dresden hingegen eine Obduktion beantragt, deren Ergebnis nun vorliegt.

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Die Feuerwehrleute hatten noch am Einsatzort die Vermutung geäußert, dass der 51-Jährige mit dem Kopf voraus von dem zum Anlegen von Paddelbooten gedachten Steg gesprungen sein könnte. Das Wasser des Dippelsdorfer Teiches ist in diesem Bereich nicht tiefer als 70 Zentimeter, so der Einsatzleiter und stellvertretende Gemeindewehrleiter Jens Klotsche. „Das Ergebnis der Obduktion widerlegt diese Vermutung nicht“, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. „Der Mann hat sich das Genick gebrochen.“ (SZ)