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Bäche werden für Flutschutz vermessen

Ingenieure untersuchen Gewässer in Stürza und in Dittersbach, um den passenden Hochwasserschutz zu planen.

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© Symbolfoto/Egbert Kamprath

Dürrröhrsdorf-Dittersbach. Sowohl in Stürza als auch in Dittersbach sind in diesen Tagen Ingenieurbüros in Sachen Flutschutz unterwegs. Laut Auskunft von Dieter Sauer, Hauptamtsleiter im Rathaus von Dürrröhrsdorf-Dittersbach, wird der Stürzabach von der Quelle bis zum Ortsausgang von den Experten vermessen und untersucht. Der Hintergrund sind die Hochwasserschutzmaßnahmen, welche die Gemeinde dort umsetzen will.

Derzeit arbeiten acht Ingenieurbüros parallel an der Planung von neuen Durchlässen, Gewässeraufweitungen und weiteren Maßnahmen, die künftige Überschwemmungen an den Bächen vermeiden sollen.

Auch für den Kalten Bach in Dittersbach sind die Aufträge erteilt. Der Bach wird jetzt auf der ganzen Länge von der Mündung bis hinauf zum Forschungszentrum in Rossendorf vermessen. Für den Kalten Bach, der in den vergangenen Jahren mehrfach über die Ufer trat, wird aktuell ein Hochwasserschutzkonzept erstellt. Das beauftragte Planungsbüro hat in der Zwischenzeit auch vom Helmholtz-Zentrum in Rossendorf alle verfügbaren Abflussdaten erhalten, wie Bürgermeister Jens-Ole Timmermann (Unabhängige Bürger) kürzlich im Gemeinderat erklärte. Der Kalte Bach speist sich aus mehreren Quellen auf dem Gelände des Forschungszentrums. (SZ/dis)