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Bautzen

Bäckerei im Allendeviertel wieder geöffnet

In der Ladenzeile an der Erich-Weinert-Straße in Bautzen sind erste Umbauarbeiten abgeschlossen. Es bleibt aber noch einiges zu tun.

Martin Richter und seine Mitarbeiterin Claudia Konrad freuen sich über den schmuck gestalteten neuen Thekenbereich der Bäckerei im Allendeviertel.
Martin Richter und seine Mitarbeiterin Claudia Konrad freuen sich über den schmuck gestalteten neuen Thekenbereich der Bäckerei im Allendeviertel. © Carmen Schumann

Bautzen. Ein wichtiges Etappenziel ist erreicht: Die Umbauarbeiten, die den Bereich der Bäckerei Richter in der Ladenzeile an der Erich-Weinert-Straße im Allendeviertel betreffen, sind abgeschlossen. Für die Kunden vor allem sichtbar ist die neue Theke, die nach den aktuellsten Standards des Ladenbaus gestaltet wurde. Wie Bäcker Martin Richter verrät, besitzt die Auslage Flächen, die man wegklappen kann. Dadurch sieht sie immer gut gefüllt aus und man könne die Waren attraktiver präsentieren.

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Am Dienstag war die Bäckerei nach dem Umbau erstmals wieder geöffnet und die Kunden hätten sich lobend über die Neuheiten geäußert. So setzt auch die neue Beleuchtung auf LED-Basis die Waren in ein besseres Licht. Insgesamt ist die neue Theke energiesparender. Ein Monitor zeigt die aktuellen Angebote der Bäckerei. Stolz erklärt Martin Richter, dass er die Anzeige auf dem Display von zu Hause aus steuern kann. Der Stammsitz der Bäckerei Richter ist nämlich in Sdier. Der neu angeschaffte Kaffee-Vollautomat ermöglicht es jetzt, verschiedene Kaffeespezialitäten anzubieten. Bisher gab es nur einfachen Bohnenkaffee. Im Angebot ist außerdem Eis vom Eis-Dealer, der im Gegenzug in seiner Eisdiele Brötchen von der Bäckerei Richter verwendet. – Die Veränderungen, die in den letzten Wochen vor sich gegangen sind, betreffen aber nicht nur die Bereiche, die der Kunde sehen kann. Hinter den Kulissen hätten die beteiligten Handwerker sehr ordentliche Arbeit abgeliefert, lobt Martin Richter. Dort, wo sich bisher ein kleiner Imbiss-Bereich befand, wurde eine Trockenbauwand eingezogen und eine umfangreiche Kühl-Anlage eingebaut. Die kam gerade rechtzeitig, denn die alte Technik war zwischenzeitlich zusammengebrochen. Die neue Anlage ist eine sogenannte Verbundanlage, bei der ein Modul die Kälte für mehrere Endgeräte erzeugt. Die erweiterte Kühltechnik wird benötigt, um beispielsweise den Teig für Spezialbrötchen einzufrieren. Zwischen Kühlanlage und Backstube wurde zudem ein Vorbereitungsraum geschaffen, wo es nicht so warm ist, weshalb dort zum Beispiel Sahne für Torten geschlagen werden kann.

Noch einige Fragen offen

Mit der Wiedereröffnung ist aber das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht. Wie Martin Richter sagt, gehen die Arbeiten am Flachdach nun ihrem Ende entgegen. Im Frühjahr, als die Arbeiten begannen, war noch nicht sicher, wann der Dachdecker Zeit für die Reparatur haben würde. Im Verkaufsraum, in dem sich auch eine Fleischerei befindet, wurde die Decke frisch gemalert und die dort angebrachten alten Neonröhren ebenfalls gegen LED-Leuchten ausgetauscht.

Offen ist noch, wie die leerstehenden Flächen in dem großen Verkaufsraum genutzt werden. Martin Richter könnte sich vorstellen, wieder Obst und Gemüse verkaufen zu lassen. Aber auch den Verkauf von Nischenprodukten, also Waren, die es nicht in jedem Supermarkt gibt, hält er für möglich. Auf jeden Fall kommen noch neue Tische und Stühle, an denen die Kunden die Imbissgerichte von Bäckerei und Fleischerei verzehren können. Wenn der Dachdecker fertig ist, soll auch der Außenbereich neu gestaltet werden. Martin Richter würde gern die Eibe vor seinem Geschäft entfernen, die die Sicht behindert, und dafür drei neue Sträucher pflanzen. Doch leider sei die Stadt dagegen.

Martin Richter sucht noch einen Bäcker, der im Allendeviertel mithilft.