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Bäder GmbH will Georg-Arnhold-Bad umfangreich sanieren

Nicht nur die veraltete Technik im Keller ist ein Problem. Auch das Dach des Kombibades muss womöglich erneuert werden.

© dpa

Knapp sechs Monate nach seinem Amtsantritt hat der neue Bäderchef Matthias Waurick jetzt erstmals sein Bäderkonzept vorgestellt. Die Mitglieder des Aufsichtsrates unterrichtete er gestern in nichtöffentlicher Sitzung vor allem über die geplanten Neubauten und Sanierungen. Nun ist klar: Auch das Georg-Arnhold-Bad muss umfangreich saniert werden.

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Nach Informationen der Sächsischen Zeitung will die Bäder GmbH mehr als sechs Millionen Euro in das beliebte Kombibad investieren. Derzeit prüfe ein Gutachter noch, ob auch das auffällige, wabenförmige Dach erneuert werden muss.

Ärger hatte es im März vergangenen Jahres gegeben, als das Bad wegen einer Havarie schließen musste. Damals war ein Steuerteil der Lüftungsanlage kaputt gegangen. Bereits bei der Notreparatur war klar, dass die veraltete Technik in den kommenden Jahren ausgewechselt werden muss. Matthias Waurick will jedoch nicht nur die technischen Anlagen auf den neuesten Stand bringen, sondern denkt nun auch an den Bau der lange geplanten Saunalandschaft. Nach Aussage eines Aufsichtsratsmitgliedes soll das Bad so umgestaltet werden, dass es noch besser als Familienbad genutzt werden kann. Eventuell müsse das Bad auch einmal mehrere Monate geschlossen werden.

Weitere Arbeiten stehen offenbar auch in den Freibädern Mockritz und Cotta an, da bei den Sanierungen der vergangenen Jahre wohl Fehler gemacht worden sind. In Mockritz gibt es Probleme mit einem Klärbecken, in Cotta sei das Becken an einer problematischen Stelle eingebaut worden. In beiden Fällen will die GmbH versuchen, über Regressforderungen die Planer mit in die Haftung zu nehmen. Insgesamt heißt es aus Aufsichtsratskreisen, dass die Bäder GmbH an allen bestehenden Schwimm- und Freibädern festhält – keines soll geschlossen werden. Stattdessen überlegt der Bäderchef aber, das Waldbad Weixdorf in eine Art offene Badestelle umzuwandeln. Dadurch könne dort jeder frei baden und Personal eingespart werden.

Insgesamt scheint das Konzept des neuen Bäderchefs auf Wohlgefallen zu stoßen. Der Oberlausitzer hatte die Stelle als Geschäftsführer im vergangenen September angetreten. Die Bäder waren wenige Monate zuvor aus dem städtischen Betrieb in die GmbH ausgegliedert worden. (SZ/jr)

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