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Bagger räumt Schlamm aus der Weißeritz

Das Wasser im Fluss ist noch trüb. Sachverständige untersuchen es weiter.

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Von Franz Herz

Die Landestalsperrenverwaltung (LTV) arbeitet weiter daran, die Wasserqualität in der Wilden Weißeritz unterhalb der Talsperre Klingenberg in Ordnung zu bringen. Seit die Sperre komplett geleert ist, gibt es damit Probleme. Laboruntersuchungen des Wassers ergaben, dass es chemisch in Ordnung ist, aber noch eine Trübung enthält, teilt die LTV mit. „Wir werden jetzt Sachverständige einschalten, die untersuchen, welche Beeinträchtigung diese Trübung bringt“, sagt LTV-Sprecherin Sandra Kundel. Vor allem ist die Frage wichtig, ob es für Fische gefährlich sein kann.

Die LTV unternimmt einen weiteren Versuch, die Wasserqualität im Fluss zu verbessern. Sie schickte gestern einen Bagger in das Flussbett der Wilden Weißeritz, der im Staubecken der Talsperre Klingenberg den Schlamm aus dem Fluss räumen soll.

Hundert Jahre lang war hier das Wasser aufgestaut und am Boden hat sich eine Schicht Schlamm abgesetzt. Im stehenden Gewässer war das kein Problem. Da jetzt wieder der Fluss entlang strömt, löst er die Ablagerungen und wird dadurch verunreinigt. „Wir konnten hier aber auch nicht eher ran, um das Flussbett zu beräumen, bevor nicht das Wasser abgelassen war“, sagte Michael Humbsch, der bei der LTV für die Talsperrensanierung verantwortlich ist. Wenn der Schlamm aus dem Flussbett geräumt ist, wird die Wasserqualität erneut untersucht.