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Riesa

Bahn baut an der Strecke Dresden-Leipzig

Gerade erst war ein wichtiges Projekt geschafft worden. Nun geht es in Nünchritz und Glaubitz weiter.

Die Tage dieses Bahnübergangs in Röderau sind gezählt. Doch zunächst wird der Ausbau der Bahnstrecke Dresden-Leipzig an anderer Stelle vorangetrieben.
Die Tage dieses Bahnübergangs in Röderau sind gezählt. Doch zunächst wird der Ausbau der Bahnstrecke Dresden-Leipzig an anderer Stelle vorangetrieben. © Sebastian Schultz

Dresden/Leipzig/Riesa. Wieder ist ein Stück geschafft: Auf Sachsens wichtigster Bahnstrecke zwischen Dresden und Leipzig konnte die Bahn am Sonntag den Abschnitt „Kurve Dresden – Elsterwerda – Kötzschenbroda“ inklusive des neuen Elektronischen Stellwerks Weinböhla wieder in Betrieb nehmen.

Das hatte für Bahnfahrgäste am Wochenende Einschränkungen und Schienenersatzverkehr nötig gemacht.

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Wie die Bahn ankündigt, gehen die Arbeiten für den Ausbau der ältesten Fernbahnstrecke Deutschlands als nächstes im Streckenabschnitt Abzweig Zeithain bis Abzweig Leckwitz weiter. Zunächst lässt das Unternehmen dafür Baustellenflächen in Nünchritz und Glaubitz einrichten. Außerdem geht es um Ersatzmaßnahmen, die aus ökologischen Gründen nötig sind.

Im Juli 2020 folgen schließlich im Bahnhof Weißig Arbeiten an der Oberleitung.

Die Hauptbauarbeiten sind allerdings erst ab Oktober 2020 vorgesehen. Zunächst finden Rammarbeiten statt, die für den sogenannten Mittelverbau zwischen Zeithain und Leckwitz nötig sind.

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Die Arbeiten gehören zum Verkehrsprojekt Deutsche Einheit (VDE) 9, an dem schon seit den 1990ern gearbeitet wird. Nach Abschluss der Arbeiten sind zwischen Leipzig und Dresden höhere Geschwindigkeiten bis zu Tempo 200 möglich - und entsprechend kürzere Fahrzeiten. So soll sich die Fahrtdauer zwischen den beiden größten sächsischen Städten von 91 Minuten (vor Baubeginn) auf unter eine Stunde (nach Fertigstellung) verkürzen. (SZ/csf)

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