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Freital

Bahnen ziehen für guten Zweck

Der Hainsberger Sportverein veranstaltet des „Schwimmen für Demokratie und Toleranz“. Mitmachen kann jeder.

Ringolf Herzog (Geschäftsführer SV Lok Görlitz, v.l.), Dr. Günther Schneider (Staatssekretär im Sächsischen Staatsministerium des Innern) und Peter Pfitzenreiter (1. Bürgermeister Freital) während der Übergabe des Wanderpokals. © Andreas Weihs

Rein ins Wasser und ein paar Bahnen ziehen – was derzeit Freitaler nutzen, um sich zu erfrischen, wird am 24. August zum Wettbewerb. Dann findet bereits zum 9. Mal das „Schwimmen für Demokratie und Toleranz“ statt. Erstmals richtet der Hainsberger Sportverein, der eine Abteilung mit rund 300 Schwimmern hat, den Wettbewerb aus. Es geht darum, so viel zu schwimmen, wie jeder kann und möchte. Und jeder heißt, dass neben Vereinssportlern auch alle auf Rekordjagd gehen. Der Wettbewerb wird geteilt: Von 10 bis 16 Uhr findet im Freizeitzentrum Hains der Jedermann-Wettbewerb statt, gleichzeitig treten von 10 bis 22 Uhr Vereinsmannschaften im Staffelschwimmen an. Alle bewältigten Distanzen aller Teilnehmer werden addiert. Der Rekord wurde 2012 in Plauen aufgestellt: Damals kamen 1 064 Kilometer bei 420 Teilnehmern zusammen.

Die Veranstaltung wird vom sächsischen Innenministerium unterstützt, Innenminister Roland Wöller (CDU) ist Schirmherr. „Die symbolträchtige Gemeinschaftsaktion soll Bürger dazu ermutigen, sich noch stärker für Demokratie und Toleranz zu engagieren“, heißt es aus der Behörde. Beim Sport lerne man sich schließlich besser kennen.

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Beim Sächsischen Schwimmverband ist man froh, auf diese Weise im Rampenlicht zu stehen. Denn die Deutschen schwimmen nicht mehr so gern wie noch vor Jahren. Die Zahlen in den Vereinen sind rückläufig, die Erfolge auch. Schlimmer noch: Immer mehr Erwachsene können nicht oder nicht richtig schwimmen. Einer aktuellen Erhebung zufolge betrifft dies 32 Prozent der Bevölkerung. Stattdessen steigt die Zahl der Toten durch Ertrinken: 2018 starben 504 Menschen beim Baden.

Sie wollen noch besser informiert sein? Schauen Sie doch mal auf www.sächsische.de/ort/freital vorbei.

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