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Bahnhofsgebäude wird Baustelle

Der Gebäudekomplex an der B 172 in Königstein wurde eingerüstet. Ein Teil soll abgerissen werden.

Ein Gerüst versperrt aktuell den Blick auf das marode Bahnhofsgebäude in Königstein. Die Sicherungsmaßnahmen der Deutschen Bahn sind erst der Anfang. © Norbert Millauer

Am alten Bahnhofsgebäude in Königstein tut sich etwas. Das Haus, das direkt an die B 172 grenzt, wurde in den vergangenen Tagen eingerüstet. Warum, weiß Bürgermeister Tobias Kummer (CDU). Es handele sich dabei um eine Sicherungsmaßnahme der Deutschen Bahn, teilt er mit. Gleichzeitig bereite das Unternehmen die geplanten Baumaßnahmen vor. Denn das Haus soll teilweise abgerissen werden.

Das hängt mit der vorgesehenen Sanierung der B 172 in Königstein zusammen. Dieses Jahr soll der Abschnitt zwischen dem Kreisverkehr und dem Abzweig zum Pladerberg ausgebaut werden. Die Engstelle an der Bahnhofstraße soll dadurch verschwinden. Im ersten Bauabschnitt wird auch die Stützmauer zwischen dem Bahnhofsgebäude und der Bundesstraße erneuert. Damit die Bauleute genügend Platz bekommen, muss das Bahnhofsgebäude teilweise abgerissen werden. Arbeiten, für die laut Kummer die Deutsche Bahn als Eigentümer des Objektes zuständig ist. Wann es konkret losgeht, steht noch nicht fest. „Die Gespräche und die Vorbereitungen laufen“, sagt Tobias Kummer.

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Feststehe zumindest, dass sich die Bahn nach dem Bau der Stützmauer um den Wiederaufbau des Empfangsgebäudes kümmern soll. Der abgerissene Teil soll als Rohbau wieder neu errichtet werden. Wie es dann mit dem denkmalgeschützten Komplex weitergeht, darum will sich die Stadt Königstein kümmern. Denn die Kommune will das Haus als Rohbau von der Deutschen Bahn abkaufen. Die Gespräche dazu laufen. Königstein kann das Haus im Anschluss daran je nach Nutzungskonzept und nach eigenen Vorstellungen wieder aufbauen.

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