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Bald Kite-Surfen auf Bärwalder See legal möglich

Auf dem Bärwalder See im Lausitzer Seenland wird voraussichtlich im kommenden Jahr das Kite-Surfen ganz offiziell erlaubt. Sachsens Schifffahrtsordnung verbietet das eigentlich.

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© Symbolfoto: Angelika Warmuth/dpa

Dresden. Auf dem Bärwalder See im Lausitzer Seenland wird voraussichtlich im kommenden Jahr das Kite-Surfen erlaubt. Möglich macht das ein Vergleich, auf den sich die Gemeinde Boxberg, die Landesdirektion Sachsen und der Bergbausanierer LMBV am Freitag vor dem Verwaltungsgericht Dresden geeinigt haben. Das Surfen unter Verwendung eines Drachens - englisch Kite - ist eigentlich laut Sächsischer Schifffahrtsverordnung auf allen sächsischen Gewässern untersagt.

Der Bärwalder See ist das größte Gewässer im Freistaat. Für einen Teil des Sees gab es bereits in der Vergangenheit eine Genehmigung zum Kite-Surfen, die allerdings bis zum 31. Dezember 2016 befristet war. Dagegen hatte die Gemeinde Boxberg nach erfolglosem Widerspruch geklagt.

Voraussetzung für eine erneute Erlaubnis ist laut Vergleich die Entscheidung der Wasserbehörde, dass der ehemalige Braunkohletagebau für die Nutzung mit Wasserfahrzeugen fertiggestellt ist, wie das Gericht mitteilte. Eine entsprechende Feststellungsentscheidung werde derzeit vorbereitet. Außerdem müsse der zum Kite-Surfen vorgesehene Bereich des Sees durch entsprechende Bojen gekennzeichnet sein. (dpa)

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