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Baldige Lösung für Porzelline-Modelle?

Die Zukunft der geborgenen Sammlung ist noch unklar. Doch nun heißt es, es habe „gute Gespräche“ gegeben.

© Archiv/SZ

Von Tobias Winzer

Freital. Was passiert mit den wertvollen Gipsmodellen, die aus der eingestürzten Porzelline-Baracke an der Freitaler Umgehungsstraße geborgen worden sind? Um diese Frage bald beantworten zu können, wird derzeit im Hintergrund verhandelt. Wie das Landesamt für Denkmalpflege mitteilt, gibt es derzeit Gespräche mit dem Eigentümer der Porzellanmanufaktur und der Stadt Freital. Zu den Details will sie sich mit Verweis auf das laufende Verfahren nicht äußern. Auch ein Zeitplan, wann mit einer Entscheidung zu rechnen ist, gibt es nicht. Es seien aber „gute Gespräche“ geführt worden.

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Die Sammlung besteht aus insgesamt rund 12 000 Modellen. Dabei handelt es sich um sogenannte Urformen von Porzellanobjekten, von denen immer wieder Arbeitsformen abgenommen werden konnten und können. Diese Formen nutzen sich im Produktionsprozess ab. Das Landesamt für Denkmalpflege schätzte den kulturellen Wert der Exponate so hoch ein, dass es die Sammlung unter Denkmalschutz stellte. Sie lagerte bis Sommer 2016 in einer Baracke in der Nähe des Porzelline-Haupthauses. Dann stürzte der Eingeschosser teilweise in sich zusammen. Die Bergung dauerte bis zum Herbst 2017.

Die Teile lagern nun in Gitterboxen in einer großen Halle im Osterberg-Steinbruch. Diese hat die Stadt Freital in diesem Jahr von der Wismut übernommen und stellte sie der Porzellanmanufaktur zur Verfügung. Der Mietvertrag läuft Ende September 2018 aus.