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Ballsporthalle nahe der Yenidze geplant

Auf einer Brache an der Weißeritzstraße soll eine Spielstätte für die Handballer des HC Elbflorenz entstehen.

Von Juliane Richter

Der Ostra-Sportpark könnte in absehbarer Zeit um eine weitere Sportstätte reicher sein. An der Ecke Weißeritzstraße/Magdeburger Straße, direkt gegenüber der Yenidze, plant Investor Uwe Saegeling den Bau einer eigenen Ballspielhalle.

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Saegeling ist seit Mai 2011 Präsident des Handballvereins HC Elbflorenz. Zudem tritt der Geschäftsführer der Saegeling Medizintechnik Heidenau als Hauptsponsor des Vereins auf. Die Handballmänner haben sich in den vergangenen Jahren so gut entwickelt, dass in absehbarer Zeit ein Aufstieg in die 2. Bundesliga möglich ist. Dann reichen die 800 Zuschauerplätze in der bisherigen Spiel- und Trainingsstätte, der Energieverbundarena, nicht mehr aus.

Saegeling hat deshalb jüngst seine Ideen für eine eigene Ballspielhalle im Sportausschuss präsentiert. Ohne finanzielle Unterstützung der Stadt will er demnach eine Halle bauen, die in allererster Linie als Heimspielstätte für seinen Verein dient. Zudem soll sie aber auch von weiteren Vereinen, zum Beispiel aus dem Bereich Volleyball, Basketball und auch Badminton genutzt werden können. Seine Idee beinhaltet, in der Halle 2 250 Zuschauerplätze für Handballspiele und 3 000 Zuschauerplätze für Basketballspiele zu schaffen.

Darüber hinaus bestünde die Möglichkeit, die Halle an Kitas und Schulen zu vermieten. Im bisherigen Konzept tauchen zudem Überlegungen auf, neben einem Fanshop und einem gastronomischen Angebot auch eine Physiotherapie, eine Sauna und ein Bewegungsbecken zu integrieren.

Der 48-jährige Unternehmer Saegeling will sich auf Anfrage der Sächsischen Zeitung derzeit nicht zu dem Thema äußern. Nach SZ-Informationen hat er bereits einen Teil des Grundstücks gekauft. Der Rest der Fläche gehört der Stadt. Sportbürgermeister Winfried Lehmann (CDU) weiß, dass Saegeling auch dieses Stück kaufen möchte. Dem stehe die Stadt aufgeschlossen gegenüber. Derzeit würden die Verkaufsverhandlungen laufen, sagt Lehmann.

Nach SZ-Informationen soll der millionenteure Bau im günstigsten Fall in der Saison 2016/2017 beginnen. Nach der Fertigstellung wäre vor allem mit einer Entlastung für die anderen beiden Multifunktionshallen zu rechnen. Die Margonarena ist durch den Dresdner SC und die Titans ausgelastet. In der Energieverbundarena ist neben mehreren Eissportvereinen auch der USV TU Dresden vertreten.

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