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Bannewitz plant neun zusätzliche Sirenenstandorte

Die Gemeinde will dafür Fördermittel des Bundes nutzen.

So wie hier auf dem Gebäude der Feuerwehr Bannewitz sollen in der Gemeinde weitere Sirenen dazukommen.
So wie hier auf dem Gebäude der Feuerwehr Bannewitz sollen in der Gemeinde weitere Sirenen dazukommen. © Gemeinde Bannewitz

Wie überall im Landkreis will auch die Gemeinde Bannewitz als Vorsorge nach den jüngsten Hochwasserkatastrophen im Land ihre Sirenentechnik aufrüsten. Möglich wird das durch das jetzt vom Bund aufgelegte 88-Millionen-Euro-Förderprogramm, von dem Sachsen reichlich vier Millionen Euro bekommt.

Auch wenn laut Steffen Klemt, Leiter des Amtes für Ordnung und Sicherheit für den Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, frühestens im November bei einer Zusammenkunft der Bürgermeister klar sein dürfte, wie viel von dem Sachsen-Geld die Region bekommt, so meldet Bannewitz bereits jetzt Bedarf an.

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Jeder Ortsteil soll Warntechnik erhalten

Die Gemeinde will mit dem Fördergeld neue Technik anschaffen. Zu den bisher sechs Standorten sollen neun weitere dazukommen, entweder auf Dächern oder auf einem frei stehender Mast. Geplant sind sie in Rundteil, Börnchen, Wilmsdorf, Welschufe, Rippien, Golberode, Gaustritz, Bannewitz und Nöthnitz. "Ziel ist es, dass jeder Ortsteil mindestens eine Sirene hat, um im Bedarfsfall die Bevölkerung schnell informieren zu können", sagt Hauptverwaltungschef Heiko Wersig.

Dabei soll die neue Technik mit sogenannten sprechenden Sirenen ausgestattet sein. Das heißt, dass neben den in Sachsen üblichen Warnsignalen, wie sie auch auf der Internetseite des Landratsamtes zu finden sind, Durchsagen mit Handlungsempfehlungen an die Bürger möglich sind.

Gemeinde hofft auf 137.000 Euro Fördergeld

Heiko Wersig rechnet für Technik und Aufstellung an den sechs neuen Standorten mit knapp 137.000 Euro Fördergeld. Bis November will er die Gesamtkosten errechnen lassen, wozu auch noch die Ausstattung der bestehenden Sirenen mit einem zusätzlichen Empfänger gehört

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Erst dann stehe fest, in welcher Höhe sich die Gemeinde mit an der Anschaffung beteiligen müsste. Aber noch sei nicht klar, wie viel Bannewitz tatsächlich vom Förderkuchen abbekommt. Trotzdem: Der Plan, mit dem die Gemeinde zum Bürgermeistertreffen im November nach Pirna kommt, ist erst einmal in Arbeit.

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