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Bannewitz: Jetzt wird die B170 an der Kreuzung Windbergstraße gebaut

Die Gesamtbaumaßnahme läuft noch bis September. Bis dahin hat auch die Feuerwehr für ihre Einsätze eine Lösung gefunden.

Von Gabriele Fleischer
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Wer von der B170 in Bannewitz zur Windbergstraße will, muss derzeit über die Horkenstraße fahren.
Wer von der B170 in Bannewitz zur Windbergstraße will, muss derzeit über die Horkenstraße fahren. © Daniel Schäfer

Auch wenn sich die Situation im Bereich der B170 in Bannewitz mit Verkehrsfreigaben in den vergangenen Wochen etwas entspannt hat, bleiben Einschränkungen erhalten. Gebaut wird derzeit vor allem im Kreuzungsbereich mit der Windbergstraße.

Die ist in diesen Wochen für den Verkehr über die Horkenstraße zu erreichen. Eine Zufahrt zur Windbergstraße ist weder von der B170 noch von der Kirchstraße aus möglich.

Aus Richtung Kirchstraße kann die B170 nach Dresden und Possendorf befahren werden. Nach Angaben des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) ist das Einfahren von der B170 aus Richtung Possendorf möglich, aus Richtung Dresden jedoch nicht.

Die derzeitige Verkehrsführung soll voraussichtlich bis zum 21. September andauern.

Feuerwehr-Einsatzwagen ist bis September umgeparkt

Auf diese Situation musste sich auch die Bannewitzer Feuerwehr einstellen. Deren Mitglieder sind unter anderem für den Abschnitt der A 17 zwischen Dresden-Prohlis und Dresden-Südvorstadt verantwortlich.

"Damit unsere neun Mitglieder, die im oberen Teil der Windbergstraße wohnen, pünktlich zum Einsatz kommen können, haben wir bis zum Ende der Kreuzungssperrung in Höhe des Eiscafés bei der Spedition Frach einen Mannschaftstransportwagen deponiert", sagt Bürgermeister Heiko Wersig (parteilos).

Im Bereich der Windbergstraße gibt es für den Straßenverkehr noch Einschränkungen an der B 170 in Bannewitz.
Im Bereich der Windbergstraße gibt es für den Straßenverkehr noch Einschränkungen an der B 170 in Bannewitz. © SZ Grafik

Das hätte sich bereits ebenso gut bewährt wie die Absprachen bei den wöchentlichen Baubesprechungen. Dazu sind Vertreter der Gemeindeverwaltung und des Abwasserbetriebes regelmäßig eingeladen.

Entwässerung an der Boderitzer Straße wird erweitert

Abgeschlossen sind die Sanierungsarbeiten im Bereich der Kreuzung B170/Boderitzer Straße. Auch eine Schadstelle im Asphalt wurde hier ausgebessert. Der Verkehr kann dort wieder in alle Richtungen fließen. Einzig das Rechtseinbiegen aus der Heinrich-von-Taube-Straße in die Boderitzer Straße ist seit dem gestrigen Montag bis 14. Juli nicht möglich.

Ergänzt wird laut Lasuv noch der Zaun parallel zur B170 in Höhe der Baumschule Lux. Diese würden allerdings nur zur Einschränkung in der Fahrbahnbreite der B170 führen.

"Im Bereich des Straßenastes Boderitzer Straße Ost wird zudem in den nächsten zwei Wochen die Entwässerung erweitert, um eine größtmögliche Sicherheit für die Anlieger herzustellen", heißt es von der Lasuv-Pressestelle. Die Bau-Zeiten seien dabei so gewählt, dass der fließende Verkehr so ​​wenig wie möglich beeinträchtigt wird. Umleitungen würden jeweils ausgeschildert.

Laut Lasuv sind das die letzten Arbeiten an der Kreuzung B170/Boderitzer Straße.

Zufahrt Stuttgarter Straße wird gesperrt

Gebaut wird bis voraussichtlich 3. August auch im Bereich Kreuzung Stuttgarter Straße in der Kaitzer Senke auf Dresdner Gebiet. Das Linksabbiegen von Bannewitz in Richtung Stuttgarter Straße sowie das Linkseinbiegen von der Stuttgarter Straße in Richtung Dresden ist derzeit nicht möglich.

Komplett gesperrt wird die Zufahrt Stuttgarter Straße ab 15. Juli. Bis 3. August sind die Bauarbeiten an dieser Kreuzung geplant.

Der Abschnitt ab Kohlenstraße in Dresden bis zur S191, die aus Richtung Dresden-Nickern über die B170 zur Horkenstraße führt, wird im Zuge des Baus für ein sachsenweites Pilotprojekt mit modernen telematischen Komponenten ausgestattet.

Sichere Fahrt mit moderner IT-Technik

Die neue Technik mit Leitsystem soll den Verkehrsfluss verbessern helfen. Dazu werden nicht nur die Ampeln modernisiert, sondern es werden auch elektronisch gesteuerte Anzeigetafeln installiert. Auf den Verkehr ausgerichtete IT-Technik trägt künftig dazu bei, Gefahren rechtzeitig zu erkennen, um darauf reagieren zu können.

Beispielsweise könnten Gefahrenbremsungen mittels dieser speziellen Ausstattung über Bordcomputer an nachfolgende Fahrzeuge gemeldet werden, hatte das Landesamt auf eine Nachfrage informiert. Ziel sei zudem eine durchgängige "Grüne Welle" in diesem Abschnitt.

Ende September, so das Lasuv am Montag, soll die gesamte Baumaßnahme auf der B170 abgeschlossen sein. Angegeben waren die Kosten bisher mit einem unteren zweistelligen Millionenbetrag. Geld, das vor allem vom Bund kommt. Ob es angesichts überall steigender Preise dabei bleibt, wird die Endabrechnung zeigen.