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Meißen

Barrierefreiheit für Domplatz

Bevor gebaut werden kann, muss die Stadt den Vertrag mit dem Land ändern.

Das alte, grobe Pflaster auf dem Domplatz in Meißen ist nicht nur für Gehschwache beschwerlich, sondern auch für Rollstuhlfahrer.  Nun sollen Teile des Wildpflasters begradigt werden.
Das alte, grobe Pflaster auf dem Domplatz in Meißen ist nicht nur für Gehschwache beschwerlich, sondern auch für Rollstuhlfahrer. Nun sollen Teile des Wildpflasters begradigt werden. © Claudia Hübschmann

Meißen. Um den Weg vom Burgbergaufzug zur Albrechtsburg und zum Dom für Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte besser passierbar zu machen, sollen Teile des Wildpflasters auf dem Platz begradigt werden. In einem ersten Bauabschnitt soll der Weg vom Aufzug zur Albrechtsburg bearbeitet werden. 

Die zur Bebauung vorgesehene Fläche auf dem Domplatz beträgt 935 Quadratmeter, wovon sich 482 Quadratmeter Fläche im Eigentum der Stadt Meißen befindet. Um Fördermittel zu erhalten, muss die Stadt selbst als Bauherr und Rechnungsempfänger für ihre Eigentumsflächen auftreten und kann dies nicht dem Freistaat überlassen. Dieser wird durch den Staatsbetrieb Immobilien und Baumanagement (SIB) vertreten, der auch die Planung und Projektleitung der Baumaßnahme übernimmt.

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Die vorläufigen Gesamtbaukosten dafür betragen nach der Kostenberechnung 257. 250 Euro. Die an die Stadt Meißen anfallenden Kosten belaufen sich auf gut 145. 000 Euro. Davon werden über ein Förderprogramm zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur 85 Prozent übernommen, sodass noch knapp 22. 000 Euro als Eigenanteil der Stadt Meißen übrig bleiben. (SZ)

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