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Döbeln

Bau des Vereinsgebäudes wird konkret

Die Planungen für das neue Sportlerheim sind weit vorangetrieben. Noch fehlt aber ein entscheidender Beschluss.

So könnte das Mehrzweckgebäude, das auf dem Sportplatz an der Kirchstraße entstehen soll, aussehen.
So könnte das Mehrzweckgebäude, das auf dem Sportplatz an der Kirchstraße entstehen soll, aussehen. © Entwurf Architekturbüro Zache Großweitzschen

Ostrau. Nach dem Bau der Umzäunung hat sich am Sportplatz Ostrau lange nichts getan. Doch nun soll wieder Bewegung in die Sache kommen.

Zum einen wird der Bau der Flutlichtanlage sowie der Sprintbahn fortgesetzt. Zum anderen sind die Planungen für das Vereinsheim weit vorangetrieben. Doch bevor Fördergeld für dieses Vorhaben beantragt werden kann, müssen die Mitglieder des SV Ostrau 90 einen Grundsatzbeschluss fassen. Dazu ist für nächste Woche eine Versammlung angesetzt. 

Ab auf den Grill

Warme Sommernächte, schönes Wetter. Zeit zum Grillen! Doch worauf muss man achten und was schmeckt am besten auf dem Grill?

„Wenn die Vereinsmitglieder dem Bau zustimmen, kann bis Ende September ein Antrag über die Sportförderung des Landes Sachsen sowie eine Bedarfsanmeldung beim Landkreis Mittelsachsen eingereicht werden“, erklärte Bürgermeister Dirk Schilling (CDU).

Die Gemeinderäte haben ihre Zustimmung zu dem Projekt bereits im Jahr 2016 signalisiert. Vorgespräche der Gemeinde und des Vereinsvorstandes mit dem Kreissportbund Mittelsachsen haben bereits stattgefunden, so Schilling. Zuvor hatte sich die Gemeinde beim SV Medizin Hochweitzschen und bei der Gemeinde Großweitzschen informiert. Die Mediziner hatten ihr neues Vereinsgebäude im Jahr 2014 eingeweiht.

Der Bau des Vereinsheims war zunächst mit 690.000 Euro veranschlagt worden (wir berichteten). Doch nach jetzigem Stand kostet es 800.000 Euro. Zieht man alle Zuschüsse sowie den Eigenanteil des Sportvereins ab, müsste die Gemeinde eine Summe von knapp 300.000 Euro aufbringen.

Demnächst soll auf dem Sportplatz wieder gebaut werden. Die Erdarbeiten für den Bau einer Sprintbahn und die Errichtung der Fundamente für die Lichtmasten sollen in einem Ritt erledigt werden. Die Masten sind jeweils 16 Meter hoch und müssen mit einem Kran aufgestellt werden. Wäre zuerst die Laufbahn gebaut worden, hätten zum Bau der Fundamente Schutzmaßnahmen ergriffen werden müssen. 

Die Planungsleistungen übernimmt das Ingenieurbüro für Haustechnik aus Döbeln zum Preis von etwa 15.100 Euro. Den Zuschlag für den Bau der Flutlichtanlage erhielt die Elektro Roßwein GmbH, die mit 41.600 Euro das wirtschaftlichste Angebot unterbreitete. Der Sportverein hatte auch für die Flutlichtanlage Antrag auf Förderung gestellt, doch zeitnah bestand keine Aussicht darauf. 

„Wir wären mit der Maßnahme weit in Verzug gekommen. Deshalb soll die Finanzierung der Flutlichtanlage über Investkraftmittel des Landes erfolgen“, sagte Bürgermeister Dirk Schilling (CDU). Die Maßnahme solle so schnell wie möglich abgeschlossen werden.