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Bau Mittlere Bergstraße wird verschoben

Geplant ist alles, aber es fehlen die Zusagen zur Förderung, ohne die die Stadt nicht mit dem Bau starten kann.

© Symbolfoto

Von Peter Redlich

Radebeul. Es ist eine der schlimmsten Holperpisten – die Parallelstraße zur Meißner Straße, die Mittlere Bergstraße. Die Verbindung zwischen dem Westen Radebeuls und der Nachbarstadt Coswig muss dringend saniert werden. Doch die Stadtverwaltung Radebeul wartet bisher vergeblich auf die Zusage für die Fördermittel, so dass – auch wenn das Geld noch nicht da ist – zumindest der Bau gestartet werden kann. Im Fachdeutsch heißt so etwas „förderunschädlicher“ Baubeginn.

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Wie die Stadtverwaltung gerade informierte, ist beabsichtigt, die grundhafte Erneuerung der Mittleren Bergstraße im Abschnitt der Straßenbahnquerung auf der Gerhart-Hauptmann-Straße und dem Spitzgrundweg auf einer Baulänge von rund 940 Metern. Wegen der dringend erforderlichen Verbesserung des Straßenzustandes und der Anlage durchgehender Gehwege konnten mit der teilweisen finanziellen Sicherung der Maßnahme durch Beschluss der Stadträte zum Haushaltsplan 2018 – Eigenmittel für Planung und Baubeginn in Höhe von 900 000 Euro – bereits die Ingenieurleistungen beauftragt und erbracht werden.

Da die Mittlere Bergstraße als innerörtliche Hauptstraße und Ortsverbindung zur Nachbargemeinde Coswig eine hohe Verkehrsbedeutung hat, erhofft sich die Stadtverwaltung Radebeul die Anerkennung mit der Förderung des Kommunalen Straßenbaus und hat beim Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) über den Landkreis Meißen einen diesbezüglichen Förderantrag gestellt. Gleichzeitig wurde beantragt, dass die Baumaßnahme „förderunschädlich“ vorfristig begonnen werden darf.

Inzwischen sind planungsseitig alle erforderlichen Vermessungen, Baugrunduntersuchungen erfolgt. Die Mitwirkungen der Medienträger wurden koordiniert und vom Planungsbüro Schade Wolf & Kollegen aus Radebeul wurde die Ausführungsplanung sowie die Ausschreibungsunterlagen vorgelegt.

Leider konnte der Start der öffentlichen Ausschreibung der Bauleistungen wegen der noch nicht erteilten Genehmigung zum förderunschädlichen vorfristigen Maßnahmebeginn durch das Lasuv nicht erfolgen, heißt es aus dem Baudezernat.

Die Stadtverwaltung Radebeul hofft, dass eine Bauausschreibung im Herbst 2018 und damit ein Baubeginn im Frühjahr 2019 möglich sein wird.