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Kuhstall in Klosterbuch bald fertig

Im Kloster Buch kommt im Mai das Dach des Kuhstalls zum Abschluss. Ohne Sturm „Friederike“ hätte es der Verein nicht angepackt.

Von Heike Heisig
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Mit dem Aufbringen der Lattung und der Ziegel auf dem Dach des ehemaligen Kuhstalls geht ein weiteres Großprojekt dem Ende entgegen. Dann sind die meisten Dächer im Kloster Buch dicht.
Mit dem Aufbringen der Lattung und der Ziegel auf dem Dach des ehemaligen Kuhstalls geht ein weiteres Großprojekt dem Ende entgegen. Dann sind die meisten Dächer im Kloster Buch dicht. © Norbert Millauer

Klosterbuch. Es hämmert wieder vom Klostergelände. Auch wenn Besucher am Eingangstor wegen der Corona-Verordnung wieder umkehren müssen, sehen sie doch die Handwerker auf dem Gelände arbeiten – genauer gesagt auf dem Dach des ehemaligen Kuhstalles.

Dort sind die Mitarbeiter von Dachdeckermeister Christopher Benedix mit Unterbrechungen seit fast zwei Jahren „zuhause“. Nachdem Sturmtief „Friederike“ im Januar 2018 größere Schäden hinterlassen hatte, konnte der Förderverein als Eigentümer zunächst die westliche Dachhälfte erneuern lassen.

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Diese war vor fast genau einem Jahr dicht. Es folgte die Ostseite, wo auf die Handwerker ähnliche Herausforderungen warteten, nicht nur im Bereich der alten Balken. Mit Unterstützung der Fachleute der Firma Brücken- und Spezialbau Meißner wurden ein Riss zwischen Dach und Mauerwerk geschlossen und die Zwischenwand stabilisiert. Sie neigte sich nach außen.

Insgesamt 160.000 Euro wird die Erneuerung des gesamten Kuhstalldaches kosten. Nachdem schon die Dacharbeiten am Abthaus Hunderttausende verschlungen hatten, konnte sich der Förderverein das folgende Großprojekt nur leisten, weil die Versicherung Schäden regulierte, es darüber hinaus Zuschüsse und praktische Unterstützung gab. So von einer Roßweiner Firma, die das Gerüst in einer Art Azubi-Projekt stellte – und bis heute stehen lässt.

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