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Rossendorfer Damm wird gesichert

Das Bauwerk in der Nähe des Schänkhübels muss abgedichtet werden. Die Arbeiten dauern bis Juni dieses Jahres.

© Thorsten Eckert

Von Jens Fritzsche

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Rossendorf. Das Wasser ist abgelassen, am Ufer lärmen Bagger. Der Fischteich an der Rossendorfer Kreuzung unmittelbar hinter der Gaststätte Schänkhübel gleicht derzeit einer Baustelle.

Nach Angaben von Nicole Wernicke vom Landesamt für Straßenbau (Lasuv) und Verkehr hat die Sanierung des Rossendorfer Damms begonnen. Über ihn verläuft die S177 in Richtung Eschdorf und weiter Richtung Pirna. „Die Arbeiten dienen der Sicherung des Straßendammes auf der Teichseite. Auf der Seite des Teiches ist die Standsicherheit durch die ständige Nässe nur noch eingeschränkt vorhanden“, sagt die Mitarbeiterin. Errichtet werden eine Spundwand und ein sogenanntes Mönchbauwerk. Bei einem Teichmönch handelt es sich um eine Vorrichtung, über die man den Wasserstand im Teich regulieren kann. Es ist eine Vorrichtung, die innen hohl ist. Das Wasser läuft am Teichgrund über eine Öffnung in den Innenraum und von dort über ein Abflussrohr aus dem Teich. Im Inneren des Mönches sind Bretter gestapelt. Über sie muss das Wasser hinwegfließen. Je höher die Bretter im Mönch, desto höher der Wasserstand im Teich.

Als erste Arbeiten wurden jetzt Maßnahmen zum Schutz der bedrohten Teichmuschel und der in dem Bereich vorkommenden Frösche und Lurche umgesetzt. Insbesondere wird darauf geachtet, dass die Tiere während ihrer späteren Laichwanderung die Baustelle nicht erreichen können, so die Lasuv Mitarbeiterin. „Die Arbeiten erfolgen ohne Straßensperrung und sollen bis Mai-Juni dieses Jahres abgeschlossen sein“, sagt Nicole Wernicke. Die Baukosten in Höhe von rund 400 000 Euro werden durch den Freistaat Sachsen mit Steuermitteln finanziert. (SZ/td)