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Baumaterial war doch in Ordnung

Die Arbeiten an der Riesaer Bahnhofstraße wurden wochenlang unterbrochen, weil die Baufirma Zweifel an dem gelieferten Asphalt hatte.

© Archivfoto/Sebastian Schultz

Von Britta Veltzke

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Riesa. Fehlalarm: Der neue Asphalt, den die Baufirma im Dezember auf der Bahnhofstraße aufgetragen hat, war doch nicht minderwertig. Das teilte Riesas Bauamtsleiterin in der letzten Sitzung des Bauausschusses mit. „Das Ergebnis der Auswertung der eingebauten Asphaltschicht liegt vor.“ Es bescheinige die Mängelfreiheit des schon eingebauten Materials, erklärt Ina Nicolai. Die Mischanlage sei schon darüber informiert. Es werde nun angestrebt, schnell einen Zeitraum zu finden, in dem die letzten beiden Asphaltschichten eingebaut werden können. Währenddessen gehen die Pflasterarbeiten an den Gehwegen weiter. „Der Gehweg bahnhofseitig ist fertig. Die Deutsche Bahn wollte ebenso bereits mit dem Zaunbau beginnen. Das ist jedoch noch nicht erfolgt. Die Abnahme der Straßenbeleuchtung erfolgt diese Woche.“ Der Kanalbau sei bis auf die Oberflächenwiederherstellung und den Einbau der Abdeckungen abgeschlossen. Aktuell erfolgten die Kanalprüfungen, so Nicolai.

Ursprünglich sollte der Abschnitt zwischen Birkenwäldchen und dem ehemaligen Hotel Saxonia schon wieder frei sein. Nachdem die Baufirma aber Zweifel an dem Asphaltgemisch geäußert hatte, wurden Proben des Materials zur Prüfung in ein Fachinstitut geschickt. Die Stadtverwaltung verlegte die Freigabe der Straße vorsichtshalber auf Ende März. Vor allem die Verkehrsgesellschaft Meißen, die den Busbahnhof seit Beginn der Baustelle nur über Umwege ansteuern kann, leidet unter der Verzögerung. Ob die Arbeiten tatsächlich noch bis Ende März dauern werden, dürfte nun von der Witterung abhängen.