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Riesa

Baumfällungen an Röder und Jahna

Die Talsperrenverwaltung lässt nicht nur am Floßkanal Gehölze entfernen. Betroffen sind nicht nur bestimmte Pappeln.

Symbolfoto
Symbolfoto © dpa

Riesa. Die Baumfällungen durch die Landestalsperrenverwaltung im Raum Riesa gehen weiter. Wie die Behörde informiert, ist am Dienstag an Großer Röder, Röderneugraben und Jahna mit Holzungen begonnen worden. Dabei würden morsche und wurfgefährdete Bäume sowie Windbruch an den Gewässern entfernt, heißt es. Gleichzeitig solle der Gehölzsaum der Ufer naturnah umgebaut werden. Dafür werden Gehölze wie Hybridpappeln gefällt, weil sie nicht standortgerecht seien.

Ersatzpflanzungen festgelegt

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In Gröditz werden demnach an der Großen Röder auf einer Länge von 400 Metern Bäume entfernt, die durch Windbruch beschädigt wurden. Gefällt werden außerdem 41 Hybridpappeln. Ersatzpflanzungen seien fürs Frühjahr 2020 geplant. An der Großen Röder werden in Radeburg zwischen dem Speicher Radeburg 1 und der Würschnitzer Straße auf einer Länge von rund 300 Metern 32 Bäume gefällt, heißt es. Die Bäume seien morsch und überaltert. Am Röderneugraben zwischen dem Teilungswehr Kalkreuth und der Brücke am Reiterhof in Ebersbach werden 79 Hybridpappeln entfernt. Der Abschnitt ist rund 750 Meter lang. In Stauchitz sollen an der Jahna ebenfalls Hybridpappeln entfernt werden. Die 68 Bäume stehen auf einem etwa 900 Meter langen Abschnitt.

Die Arbeiten laufen nach Angaben der Talsperrenverwaltung bis Ende November. Sie seien durch die zuständige Naturschutzbehörde genehmigt, die auch Ersatzpflanzungen festgelegt habe.

Zuletzt hatte die Talsperrenverwaltung bereits die Fällung von knapp rund hundert Bäumen am Grödel-Elsterwerdaer-Floßkanal angekündigt. Der betreffende Abschnitt erstreckt sich früheren Angaben zufolge vom Kreuzungsbauwerk von Kanal und Kleiner Röder bei Koselitz und dem Hoischewehr in der Geißlitz. Auch dort sollen die Arbeiten bis Ende nächsten Monats beendet sein. (SZ)