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Dresden

Baustart am Dresdner Lahmann-Areal

Nach der gebannten Einsturzgefahr des Speisesaals und der dadurch verursachten Sperrung der B6 gibt es nun einen Termin. 

Anfang Februar drohte dieses Gebäude auf die B6 zu stürzen © Christian Juppe

Anfang Februar sorgte der ehemalige Speisesaal des Lahmann-Areals für jede Menge Aufregung und für tagelang andauernde Straßensperrung. Das historische Gebäude an der Bautzner Straße drohte einzustürzen. Jetzt gibt es Neuigkeiten. „Im Frühjahr wollen wir loslegen mit den Bauarbeiten“, sagt Architekt Maximilian Meixner.

Vorher sind noch einige Vorbereitungen nötig. Aber eine Verzögerung durch die Havarie gäbe es nicht. Genau will er den geplanten Bau-Zeitraum nicht eingrenzen, er rechnet aber damit, dass die Arbeiten bis mindestens Ende 2020 dauern. „Die Logistik wird nicht so einfach werden, da wir ja die Bautzner Straße für die Arbeiten nicht sperren können“, sagt Meixner. Aber er sei optimistisch. In dem Gebäude des ehemaligen Speisesaals sollen 14 Mietwohnungen mit Größen von 45 bis 140 Quadratmetern entstehen. Außerdem ist eine eingeschossige Tiefgarage geplant, deren Zufahrt über den kleinen Hang auf dem Gelände angelgt sein wird.

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Meixner und seine Kollegen sind nach der Havarie in regen Kontakt mit der Bauaufsicht. Denn danach waren Anfang Februar das ganze Wochenende Technisches Hilfswerk (THW), Feuerwehr und Polizei vor Ort. Nun ist auch klar, wer die Kosten trägt, die durch den Einsatz des THW und durch die Beauftragung des zweiten Statikers entstanden sind. Sie werden direkt vom Bauherrn beglichen, heißt es dazu aus dem Rathaus. Die Kosten für die Straßensperrung hat die Stadt bereits übernommen.

Außerdem gab es ein Treffen, um mit Bauherrn und Denkmalschutz das weitere Vorgehen abzustimmen. Eigentümer sind zwei Dresdner Unternehmer, die anonym bleiben wollen. Sie müssen laut Stadt weitere Sicherungsmaßnahmen für Dach und Decke planen. Diese Planung diene auch dazu, dass die erteilte Baugenehmigung umgesetzt werden kann.