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Baustart am Körnerweg

Glatte oder raue Oberfläche – über diese Fragen wurde ewig diskutiert. Jetzt steht der Termin für die Sanierung fest.

© René Meinig

Von Julia Vollmer

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Nach jahrelangen Debatten um die Sanierung des Körnerwegs soll es jetzt endlich losgehen. Je nach Wetter starten die Arbeiten in der ersten oder zweiten Märzwoche, teilt Straßenbauamtschef Reinhard Koettnitz mit. Konkret geht es um das 75 Meter lange Teilstück zwischen Heilstättenweg und Körnerplatz. Dort wird nun der Sandstein gegen eine neue, grobkörnige Oberfläche ausgetauscht. Parallel dazu wird die Elbböschung an den Sandsteinbelag angepasst. In Summe sollen die Arbeiten rund 250 000 Euro kosten.

Eigentlich sollte die Sanierung des kurzen Abschnitts zwischen Heilstättenweg und Körnerplatz schon 2016 beginnen. sie wurde aber immer wieder verschoben, weil nicht der richtige Belag gefunden wurde. 200 000 Euro sind dafür aus Hochwasserhilfemitteln eingeplant.

Verschiedene Musterflächen testeten die Ämter. Dem finalen dritten Versuch gingen bereits zwei voraus. Die beiden Flächen wurden nach der Prüfung jedoch abgelehnt. So wurde beim zweiten Musterstück bereits auf eine raue Oberfläche geachtet, so Koettnitz.

Die Verzögerung sorgte immer wieder für Ärger beim Fahrradclub ADFC, aber auch bei den Stadträten. „Der Zustand am Körnerweg ist nicht mehr haltbar, es ist wie beim Flughafen in Berlin. Der Termin wird immer wieder verschoben“, ärgerte sich FDP-Fraktionschef Holger Zastrow. Er fordert Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (Grüne) zum Handeln auf. Die Loschwitzer Ortsbeirätin und Stadträtin Kristin Sturm (SPD) forderte: „Der Körnerweg benötigt dringend eine durchgehende Sanierung, die den Anforderungen der Fahrradfahrer, Jogger und Fußgänger gerecht wird.“ Außerdem müsse der Denkmalschutz beachtet werden.