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Döbeln

Baustart an B 175 Ende April

Ab dem Abzweig Nauhain bis zum Ortsteingang soll die Straße einen neuen Belag erhalten. Es gibt auch Pläne für die Kreisel. Eine Vollsperrung ist geplant.

Die Straße vom Abzweig Nauhain bis Ortseingang Hartha soll eine neue Fahrbahn bekommen. Auch nach dem Abzweig nach Wallbach in Richtung Colditz wird gebaut. © Lars Halbauer

Hartha. Noch in diesem Quartal sollen die Arbeiten zur Fahrbahnerneuerung der B 175 vor und hinter der Ortsdurchfahrt Hartha beginnen. Nach Informationen des Döbelner Anzeigers soll es Ende April losgehen.

Das Landesamt für Straßenbau und Verkehrs (Lasuv) will zeitnah über den genauen Zeitraum sowie die erforderlichen Verkehrseinschränkungen informieren. Dazu gehört auch die geplante Umleitungsstrecke. Die wird großräumig sein, da nur gleichwertige Straßen dafür ausgewiesen werden dürfen.

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Mit welchem Teilabschnitt begonnen wird, war bisher vom Lasuv nicht zu erfahren. Das Amt teilte Anfang März mit, dass eine Fahrplanerneuerung der B 175 westlich und östlich von Hartha geplant ist. „Die Baumaßnahme umfasst zwei Teilabschnitte auf der B 175 sowie einen Teilabschnitt auf der B 176 mit einer Gesamtlänge von rund zwei Kilometern“, sagte Isabel Siebert, Pressesprecherin des Lasuv. 

Der erste Teilabschnitt verläuft aus Richtung Döbeln nach Hartha und beginnt an der Einmündung Nauhain. Er endet kurz vor der Querungsstelle am Ortseingang Hartha. Die Streckenlänge ist 700 Meter lang. Der zweite Teilabschnitt verläuft aus Richtung Hartha in Richtung Colditz und beginnt kurz nach der Einmündung Wallbacher Straße.

Bauende ist am Kreisverkehr B 175/B 176. Die Streckenlänge beträgt 1,2 Kilometer. Der dritte Teilabschnitt schließt direkt an den zweiten an und beinhaltet die westliche Kreisverkehrszufahrt der B 176 in Richtung Colditz auf einer Länge von 150 Metern. Insgesamt soll das Vorhaben eine Million Euro kosten. „Bei den geplanten Arbeiten werden die Asphaltdeck- und Asphaltbinderschicht sowie die Bankette erneuert“, teilte die Sprecherin des Lasuv mit.

Für den Staatsstraßenbau im Freistaat Sachsen stehen in diesem Jahr voraussichtlich insgesamt rund 106 Millionen Euro zur Verfügung. Für die Bundesstraßen und Autobahnen sind es rund 322 Millionen Euro.

Vor Jahren wurde bereits die Ortsdurchfahrt der B 175 in Hartha saniert. Die Straße wurde auf einer Länge von 1 100 Metern grundhaft ausgebaut. Dabei handelte es sich um eine Gemeinschaftsmaßnahme. Beteiligt waren der Bund, die Stadt Hartha und die Versorgungsunternehmen für Abwasser, Trinkwasser und Energie. 

Weiterhin waren die Deutsche Telekom und Mitgas mit im Boot. Laut Planungen sollten die Gesamtkosten bei 1,75 Millionen Euro liegen. Der Bund förderte das Vorhaben mit 1,1 Millionen Euro.