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Bischofswerda

Baustart an der Siedlerstraße

Ringenhains Problemstraße wird erneuert. Anwohner brauchen Geduld, denn zur Siedlung geht’s nur noch über eine Zufahrt.

Die Siedlerstraße in Ringenhain ist die größte Problemstraße im Ort.
Die Siedlerstraße in Ringenhain ist die größte Problemstraße im Ort. © Franziska Springer

Steinigtwolmsdorf. Was selbst Steinigtwolmsdorfs Bürgermeister Guntram Steglich (parteilos) im April dieses Jahres noch nicht zu hoffen wagte, ist nun unübersehbar: Die Sanierung der maroden Ringenhainer Siedlerstraße hat Mitte Juli begonnen.

Wer nunmehr vom Ringenhainer Erbgericht aus den steilen Anstieg in Richtung Sportplatz befahren möchte, steht vor einer Sperrscheibe. Anders als durch Vollsperrung ist der grundhafte Ausbau des etwa 400 Meter langen Abschnitts der wichtigen Ringstraße nicht realisierbar. Die Zufahrt zu Siedlung und Feriensiedlung am Waldrand ist derzeit nur über die enge Spitzkurve gegenüber des Wesenitzweges möglich. Und das wird voraussichtlich bis zum November so bleiben.

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500 000 Euro kostet das derzeit größte Sanierungsprojekt in der 3 000-Seelen-Gemeinde. 450 000 Euro stellt das Landesamt für Verkehr und Straßenbau zur Verfügung. Fördermittel, die schon seit Beginn letzten Jahres beantragt sind, dann aber für die Beseitigung von Sturmschäden im Vogtland eingesetzt wurden. Bereits im Jahr 2021 soll in einem zweiten Bauabschnitt die Sanierung der anderen Zufahrt in Angriff genommen werden. (SZ/fsp)